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Winternachtstraum Festival 2010

Starkes Billing und Top-Headliner
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Jedes Jahr ein Wochenende nach den umtriebigen Karnevalsfeiern mit dem Höhepunkt des wilden Treibens zum Rosenmontag haben die MetallerInnen wieder die Gelegenheit, die vertilgte Kamelle bei einem besonderen Festival abzutrainieren. In der Schützenhalle in Arnsberg-Oeventrop findet im Jahre 2010 nun die siebte Runde des Winternachtstraum Festivals statt.

Die Karte für das 2-tägige Festival kostet 27 Euro im VVK, an der Abendkasse müssen 29,99 Euro locker gemacht werden. Es werden vom Veranstalter auch Tageskarten angeboten. Den Zutritt sichert sich man hier.

Das Winternachtstraumfestival findet am 19. und 20. Februar 2010 in der Schützenhalle in Arnsberg-Oeventrop statt.

Die Tore öffnen sich schon um 16 Uhr freitags, ab 17 Uhr gibt es dann musikalisch eins auf die Ohren. Am Samstag wird ab 11 Uhr ein Frühstück inklusive Live-Musik angeboten, das eigentliche Festival beginnt dann wieder um 13 Uhr.

 

Das starke Billing mit 28 Bands aller Couleur dürfte sicherlich die Kaufentscheidung vereinfachen, denn mit dem Freitagheadliner Tyr und dem Headliner am Samstag Abend Unleashed konnten zwei internationale Topbands verpflichtet werden.

Freitag

Der Freitag startet mit der aus Arnsberg stammenden Combo Tharsys noch Gothic-Doom-mäßig und damit auch ein wenig gemäßigt. Sicherlich werden sie reichlich neues Material vorstellen, denn die neue CD „Under Her Dead Hands“ erschien erst ganz frisch Anfang Februar.

Schattenspieler werden als zweite Band diesen Abend mit einer Mischung aus Metal und Gothic um die Gunst der Fans buhlen. Mit „Babel“ haben die Nordrhein-Westfalen ebenso ein recht frisches Werk auf den Markt gebracht. Die Paderborner Torian werden anschließend etwas deutlich aggressiver zu Werke gehen und mit dem einen oder anderen Powermetal-Werk von der aktuellen CD „Thunder Times“ glänzen. Noch einen Tacken härter werden Contradiction das Festival rocken. Gerade erst von einer Mini-Tour aus Portugal zurück, thrashen die Wuppertaler mit der Scheibe „The Essence Of Anger“ alles in Grund und Boden.

Mob Rules haben die neue CD „Radical Peace“ im Gepäck und kredenzen ordentlich fetten Power Metal. So richtig true geht es direkt weiter, denn Sacred Steel rocken mit intensiv oldschooliger Metalkante, bevor die Band Ordan Ogan rund um den Cheforganisator Seeb mittels des brandneuen Silberlings „Easton Hope“ mit melodischem Stahl die ZuhörerInnen verwöhnen werden.
Das Finale des Abends wird dann von den Leipzigern Disillusion eingeleitet. Zwar liegt die Veröffentlichung der letzten Scheibe „Gloria“ schon etwas länger zurück, doch der zeitlose Prog-Death wird sicherlich beim Festival begeisterten Anklang finden.
Mit Tyr wird es dann richtig exotisch, stammt der Headliner des ersten Abends doch von den Färöer Inseln. Progressiver Folk Metal dürfte sicherlich die passendste Bezeichung sein, die letzte CD „By The Light Of The Northern Star“ erschien im Mai 2009.
Als Rausschmeißer fungieren dann schließlich The Mercury Arc (ex-Butterfly Coma) morgens um 1:20 Uhr und präsentieren ihr Debüt-Album „Paint The Sun Black“.

Samstag

Dem samstäglichen Frühstücksangebot darf natürlich musikalische Unterstützung nicht fehlen. Die beiden Kapellen Divine Imputation (female-fronted Death Metal aus NRW) und Cheeses Kreist als schlaueste Metal Band werden mit zart-metallischen Intonationen einem das Frühstücksei wegrüpeln. Nach einer Umbaupause beginnen Escalation mit ihrer Version des Thrash Metals den Festivalreigen.

Serpent Soul aus Brilon werden gleich etwas melodischer und frisieren ihren Metal mit todesmetallischem Gesang. Es folgen die anspruchsvollen Melo-Deather Kadavrik mit dem neuen Silberling „Wine Will Turn To Blood Again“. Deutlich rockiger und nur teilweise in metallischen Gewässern fischend wollen M.I.God ihre neue EP vorstellen. Solar Fragment heizen danach schon wieder mehr ein und werden die Sahnestückchen ihrer „A Spark Of Deity“-CD rausfeuern. Nach nur kurzer Ruhephase wollen die Kölner Jack Slater anschließend allen Schmalz aus der Halle blasen und mit Death Metal punkten. Ein neues Album erscheint leider erst eine Woche nach dem Winternachtstraumfestival.

Viel ruhiger kommen im Folgenden die Norweger von Highland Glory daher, denn epischer Power Metal mit der Fronterin Trine Elise ist angesagt. Es bleibt international, doch Korr aus den US von A hobeln wieder deutlich fetter mit ihrem Black Metal ins Mett. Schön abwechslungsreich geht es in die nächste Runde mit den Franzosen von Nightmare, frönen sie doch dem klassischem Stahl, gut zu hören auf der aktuellen Scheiblette „Insurrection“. Die Hanseaten Dark Age sind mittlerweile zu einer festen Größe im melodischen Death Metal herabgereift und wollen die Gelegenheit nutzen, das neue Album „Acedia“ vorzustellen.

Mit der Überraschung schlechthin kann das WNT 2010 einen fantastischen Headliner präsentieren: Unleashed. Wer die großartigen Schweden und ihre enorme Power auf der Bühne kennt, sollte sich spätestens jetzt direkt ein Ticket bestellen, denn so schnell sind sie in unseren Breitengraden nicht mehr bühnentechnisch zu finden.

Bloodwork aus Paderborn darf dann dem versammelten Haufen noch die letzte Energie aus dem Wanst kitzeln, ihr melodischer Death Metal bildet einen würdigen Abschluss zu früher Morgenstunde.

Mitgezählt? Richtig, zwei Bands fehlen noch. Ein Platz im Slot ist durch das Fehlen der Norweger Thunderbolt frei, und der andere Platz wird gerade durch ein Myspace-Winternachtstraum-Band-Battle vergeben. Die siegreiche Combo dieses Wettbewerbs hat dann die Möglichkeit, am Samstag Abend um 20 Uhr die Bühne zu rocken. Wer sich noch am Voting beteiligen will, sollte sich hier einloggen. Es können noch bis zum 14. Februar 2010 Stimmen abgegeben werden.

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