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Warfield Within: Worst Enemy

Aus den Ruinen von Khaosick entstanden, die Welt zu erobern
Wertung: 9/10
Genre: Death Metal
Spielzeit: 21:59
Release: 31.10.2006
Label: Eigenproduktion

Ich freue mich, euch eine weitere tolle Band aus dem Underground vorstellen zu können: Warfield Within. Kennen und bestaunen gelernt habe ich die Band beim Mosh It Up Festival in Aachen, denn dort war die Combo eines der Highlights durch ihre intensive Mucke und ein professionelles Stageacting, besonders von Frontmann Sebastian „Dan“ Meisen.

Nach der beeindruckenden Show ließ man es sich nicht nehmen, ihn zwecks Promomaterial zu kontaktieren. Und nun liegt der 5-Tracker vor. Mit „Warfield Within“ beginnt die „Worst Enemy“ getaufte Scheibe. Brutaler Death Metal wird hier um die Ohren gehauen. Seltsamerweise machen sogar die Growls nichts aus, da man Dan trotzdem verstehen kann. Geschickt werden aber auch melodische Parts (Musik und Gesang) eingestreut, welches dem Song sehr gut tut. Sehr schön ist auch die Gitarrenmelodie, die immer wieder auftaucht. Eine gewisse Thrash-Verbundenheit kann die Band sicherlich nicht leugnen.

„My Own Worst Enemy“ hämmert sich wie schon der Opener unweigerlich in den Schädel. Die Vocals tendieren eher in Richtung Shouts als zu den häufig im Death Metal gebotenen Growls, welche aber zeitweise auch zu vernehmen sind. Das passt auch sehr gut zur dargebotenen Aggressivität des Quartetts. Die tolle Gitarre von Christian Felauer erzeugt genug Druck und Orginalität, um mehr als nur überzeugen zu können.

Dann wird das Gaspedal vollends durchgedrückt: „Cynic Hell Reality“ beginnt. Unglaublich ist, was der erst 17- (in Worten: Siebzehn)jährige Drummer Simon „The Sorcerer“ Heinen abfackelt. Hier ist der Bandname absolut Programm; man fühlt sich wie in einem hektischen Schlachtgemetzel! Der druckvolle, überzeugende Sound gibt dem Hörer dann noch den Rest.

„Inside The Sickening Mind“ ist zwar schnell, aber nicht ganz so derart niederprügelnd geraten wie der Vorgänger. Es ist bester Thrash in Verbindung mit Death-Metal-Attributen. Das Ganze ist in hoher Spielkunst angerichtet - ein Festschmaus für die Ohren. Toll ist auch, dass die Band erfolgreich versucht, die Songs nicht eintönig klingen zu lassen.

Mit „New Blood“ sind wir dann auch schon leider beim finalen Track angekommen. Erstmal sehr gemächlich beginnend, warnen eigentlich nur die Doublebassdrums vor dem, was da kommen mag. Der Gesang erinnert hier ein wenig an Schmier von Destruction zu Headhunterzeiten. Auch der Abschluss mit dem hart gespielten Piano ist absolut gelungen.

Fazit: Zu hören gibt es eine sehr hochwertige Demo, welche aber bei der Rhythmussektion mit diesem genialen Drummer und Bassist Thomas Felauer eigentlich schon garantiert sein sollte. Hinzu kommen Christian an der Gitarre und ein Sänger, der es versteht, seine Stimme sehr unterschiedlich einzusetzen. Für diese Band, von der wir sicherlich noch vieles hören werden gilt: Daumen hoch!

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