Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

Mötley Crüe: Greatest Hits

Totgesagte leben länger
keine Wertung
Genre: Glam Rock/Hair Metal
Spielzeit: 78:55
Release: 05.12.2011
Label: Eleven Seven Music

Lange Zeit war es recht still geworden um die ehemaligen Szenehelden Mötley Crüe. Eine ganze Zeit lang machten die Musiker nur Schlagzeilen mit Sexeskapaden, Drogenmissbrauch und sonstigen unschönen, bei Rockstars aber nicht so unüblichen Geschichten. Seit dem Jahr 2008 wendet sich das Blatt aber wieder. Eine neue Platte und zwei absolvierte Headlinertouren sprechen schon wieder eine deutlich andere Sprache. 

Nun kommt noch der Umstand hinzu, dass die Band die Rechte an vielen ihrer Musikstücke zurückerhalten hat. Das führt wiederum dazu, dass Mötley Crüe ihre Alben wieder neu auflegen können. Das wird in einigen Fällen auch gemacht. Zusätzlich erscheint aber auch noch das vorliegende Werk „Mötley Crüe: Greatest Hits“. 

Eines ist unbestritten: Hits hatten die Kalifornier vor allem in den Achtzigern jede Menge und so liest sich auch die Tracklist der Scheibe wie eine Reise in die Hochzeit des Glamrock und des Hair Metals. Es sind alle relevanten Tracks wie „Shout At The Devil“, „Smokin' In The Boys Room“, „Wild Side“, „Girls, Girls, Girls“ und so weiter vertreten. Dazu gibt es noch einen Remix zu „The Animal In Me“. Neben all dem rockigen Material präsentieren sich Mötley Crüe aber auch von ihrer softeren Seite, was „Don't Go Away Mad (Just Go Away)“ als Beispiel beweist. 

Etwas verwunderlich ist der konstant gleiche Sound. Die Songs stammen ja von unterschiedlichen Alben. Vermutlich wurden die Songs neu gemastert, von einer Neuaufnahme steht jedenfalls nirgendwo etwas. Eine komplette Neuaufnahme wäre wohl auch etwas übertrieben.

Man muss aber auch vorsichtig sein. Die Scheibe ist genau identisch mit der vorher veröffentlichten Greatest-Hits-Platte von 2009. Wer also die Zusammenstellung schon die Version von 2009 zu Hause hat, der besitzt schon die gleiche Scheibe, die nun wieder aufgelegt wird.

Erscheinen wird die Scheibe als CD, CD + DVD (mit unveröffentlichtem Material) und als Doppelvinyl.

Es bleibt die Frage, ob man das Teil nun haben muss oder eben nicht. Diese Frage kann nicht kurz beantwortet werden. Fans der ersten Stunde sollten eher auf die, jetzt ja auch wieder neu aufgelegten, regulären Alben ausweichen. Diese sind einfach vollständiger. Ein Sammler wird eh niemals zu einer Best-Of Scheibe greifen. Anders verhält es sich bei Musikfans, die nicht so extrem das Faible für die Amerikaner haben, aber einige Lieder kennen und mögen. Hier rentiert sich die Anschaffung allemal, denn hier wurde der hochwertige Output der Band gebündelt auf einer Scheibe verarbeitet. Man kann sich hier locker zurücklehnen und sich entspannt durch einige Jahre amerikanischer Musikgeschichte hören. 

comments powered by Disqus

Sieben Alpha-Hein-Mücks

Doomiges Live-Konzert in eine mögliche neue Normalität

Der Erstlingsroman des Musikers kann sich sehen lassen

Werkschau einer der größten und einflussreichsten Rockbands aller Zeiten

Wie mit einer Ex-Freundin

Willkommen in der Husumer Sauna

Von Jahr zu Jahr kommt man einfach immer mehr auf den Boden der Tatsachen