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Zero, peeq, Kendis im Konzert (Essen, Juli 2011)

Ein Abend auf dem roten Teppich

Kendis rocken als Opener

Zum Thema

Während vor einiger Zeit hier noch Musicals gastierten, sind diese aus der Stadt Essen verschwunden. Somit blieben die schönen Räume des Colosseums verwaist zurück. Viel zu schade und so werden sie fortan für Konzerte nutzbar und wer möchte nicht schon mal über den roten Teppich schreiten? Heute Abend möchten das direkt drei Bands. Die Hagener Kendis und die beiden Essener Bands Zero und Peeq laden ein, einen schönen Abend abseits von Bochum Total mit ihnen zu verbringen. Bochum Total scheint auch der Grund zu sein, wieso es recht leer ist.

Kendis

Auch als die Lichter ausgehen und die Musiker von Kendis die Bühne betreten, wird es nicht voller. Somit nimmt sich Sascha ein Herz und holt sich die Anwesenden in Eigenregie vor die Bühne, bis er diese dann selber betritt. Die Jungs aus Hagen schaffen es dem ungeachtet direkt, das Publikum zum Mitmachen aufzufordern. Schon beim zweiten Song findet ein Wechselgesang zwischen dem Publikum und der Band statt. Es stört sich tatsächlich niemand an der schlecht gefüllten Halle, ganz im Gegenteil: Kendis schaffen eine Atmosphäre, wo sich jeder als etwas Besonderes fühlt. Sind eben lauter Ehrengäste heute hier auf dem roten Teppich. Es gibt guten Rock, einen Haufen Emotionen und richtig gute Texte auf die Ohren. Zum dritten Song ist es dann dem Schlagzeuger zu warm, er entledigt sich kurzerhand seines Shirts und Sascha hofft, dass sein „Heranholen“ an den Bühnenrand nicht zu penetrant gewesen sei. Beschweren tut sich immerhin niemand, also alles richtig gemacht. Manchmal muss man eben die Leute zu ihrem Glück zwingen. „Fake Romance“ erklingt und die Gekommenen, mittlerweile sind es dann doch einige mehr, hängen an den Lippen und den Saiten der Band. Dann richtet sich Sascha nochmals direkt ans Publikum: „Vielen, vielen Dank fürs Zuhören. Ihr könnt uns auf Facebook, auf MySpace und einer kommenden Homepage ,die grade in Entwicklung ist, folgen. Ich hoffe, dass ihr das auch tut. Der nächste Song heißt „Hooray"“. Der Song, der nun beginnt, trifft nochmals alle Bewegungsnerven und kurz vor Ende macht Sascha dann klar, wie denn Kendis geschrieben wird und der Song wird beendet. Aus, Ende, vorbei. Viel zu kurz, sei an dieser Stelle bemerkt.

Setlist:

Intro
Scapegoat
Surrender
Fake Romance
Heartache Avenue
In These Days
Denomination
Jaded
Blinded By The Days
Hooray
Whenever

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