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Wacken Open Air 2012

Organisatorische Mängel und Schlammschlacht können die Feierlaune nicht komplett verhageln

Donnerstag, 2. August

Dead By April

Eine ungewöhnliche Truppe sind Dead By April. Die Göteborger haben mit dem gleichnamigen Sound gar nichts zu tun – ihre Musik bezeichnen sie selbst als Mischung aus Pop und Metal. Dazu darf man der Gruppe noch eine gehörige Portion Metalcore attestieren. Mit dieser nicht alltäglichen Musikmischung hat es die Band geschafft, gut zwei Drittel des Zeltes zu füllen.

Nicht nur das – es herrscht auch noch eine beeindruckend gelöste und feierwütige Stimmung unter der Plane. Wenn man jetzt noch bedenkt, dass es früher Nachmittag ist, dann ist das schon verwunderlich.

Die Musik der Schweden dürfte mitnichten den Geschmack eines jeden Metalfans treffen, da die Lieder oft ein bisschen nach einer Mischung aus Boyband und Heaven Shall Burn oder Caliban klingen.

Musik hin, Musik her, vor der Bühne herrscht eine beeindruckend wuchtige Stimmung. Jedes Stück wird mit lautem Geschrei beantwortet und es scheint so, als würde die Gruppe dadurch immer noch mehr angespornt werden. Immer waghalsiger werden die Manöver, die auf dem Podest zelebriert werden.

Lieder wie „Too Late“ oder „Lost“ kommen richtig gut an und die Band dreht immer noch mehr auf. Der Sound ist sehr klar, fast schon ein bisschen zu sauber für Metal. Dafür kommen die Frontmänner Jimmie und Zandro bei diesem Sound besonders gut zur Geltung. Vor allem ersterer kann mit seinen Clean Vocals richtig punkten, auch wenn vor allem er die ganzen poppigen Passagen alleine trägt.

Dead By April machen mit Sicherheit keine Musik für jedermann, die vor der Bühne erschienenen Fans sind jedoch hin und weg. Auch wenn man die Musik nicht so mag, muss man der Gruppe zugestehen, dass alle Musiker ihr Handwerk voll beherrschen.

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