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Wacken Open Air 2012

Organisatorische Mängel und Schlammschlacht können die Feierlaune nicht komplett verhageln

Dark Funeral

Auf der Party Stage – und bei strahlendem Sonnenschein – spielen nun Dark Funeral. Die schwedischen High-Speed-Black-Metaller haben eine wirklich ungünstige Kulisse erhalten. Noch dazu hat die Band jede Menge Pyros in Form von Flammenwerfern im Gepäck. Auf der Black Stage spielen gleichzeitig Cradle Of Filth, doch obwohl dieser Umstand im ersten Moment ein Problem zu sein scheint, stellt sich bald das Gegenteil heraus: Der Dark Funeral Fan scheint mit den Briten nicht viel anfangen zu können und somit haben sich auch vor der Party Stage jede Menge Fans versammelt, um den Schweden zu huldigen.

Während der ersten Lieder bleibt das Publikum – die ersten Reihen ausgenommen – recht ruhig. Das steht ganz im Gegensatz zur Band; auf der Bühne tobt ein (Flammen)-Sturm. Die Schweden mit dem deutschen Sänger geben alles und schwitzen sich höchstwahrscheinlich auf der Bühne zu Tode – kein beneidenswertes Schicksal.

Nach dem nicht ganz so schnellen Opener „Stigmata“ geht es weiter mit „The Secrets Of The Black Arts“. Hier steigert sich die Bewegungsfreude schon enorm. Nun zocken sich die Black Metaller durch ein gewohnt schnelles Set aus hochkarätigen Songs: „Vobiscum Satanas“, „An Apprentice Of Satan“ oder auch „Hail Murder“, was kann der Fan mehr erwarten? Dunkelheit, das wünschen sich bestimmt viele. Trotzdem ist die Stimmung vor der Bühne recht gut. Headbanger gibt es mehr als genug und sogar eher Black-Metal-untypische Crowdsurf- Versuche sind zu beobachten.

„Do you want something fast?“ – Na, diese Frage hätte sich der Fronter sparen können. Natürlich wollen die Fans. „Slava Satan“ und „Open The Gates“ brechen nun über ihnen herein. Die letzten zwei Stücke sind dann „The Dawn No More Rises“ und das gewohnte Abschlusslied „My Funeral“. Der Band wäre um ein Haar das Unmögliche geglückt – ein faszinierendes Black-Metal-Konzert am Tag abzuliefern. So muss es aber auf den Status „beeindruckend“ reduziert werden. Das macht aber nichts, denn für die Umstände war die Band perfekt in technischer und künstlerischer Sicht.

Setlist:

1. Stigmata
2. The Secrets Of The Black Arts
3. The Arrival Of Satan's Empire
4. Atrum Regina
5. Vobiscum Satanas
6. An Apprentice Of Satan
7. Open The Gates
8. Slava Satan
9. Hail Murder
10. The Dawn No More Rises
11. My Funeral

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