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Wacken Open Air 2012

Organisatorische Mängel und Schlammschlacht können die Feierlaune nicht komplett verhageln

Opifex

Aus Lettland kommt die Band Opifex. Die progressive Gruppe orientiert sich mit ihrer Musik an Künstlergruppen wie Opeth, Nevermore oder auch Nile. Die Band konzentriert sich textlich meist auf sozialkritische Themen und arbeitet diese sehr bildhaft aus.

Die Musik der Gruppe ist sehr technisch. Ein Vergleich mit Necrophagist oder auch den Großmeistern Death drängt sich schnell auf. Leider hält der Sound, obwohl er für das Zelt wirklich großartig ist, der Tondichte der Band nicht stand. Nur schwer kann man als Zuhörer die einzelnen Töne erkennen, die ja hier so wichtig sind. Dafür spielt das Publikum mit. Es ist zwar deutlich kleiner als noch zuvor, aber die Feierlaune lässt es sich nicht nehmen.

Bei der Band ist das auch nicht schwierig. Trotz aller Technik sind die Lieder noch eingängig und wirken sehr direkt und unkompliziert. Einen großen Vorteil bringt der Gruppe Fronter Arturs, der die Band zusammenhält und gleichzeitig als Bindeglied zwischen Rhythmusgruppe und dem Rest fungiert. Interessanterweise ist bei dieser Form von Musik oft nicht klar, wer nun der Rhythmusgruppe zuzuordnen ist und wer nicht. Insgesamt macht die Gruppe einen sehr soliden Eindruck. Es gibt keine hörbaren Verspieler und alle agierenden Musiker sind um ihr Können nur zu beneiden.

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