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Trench Hell, Division Speed, Warhammer, Diabolical Imperium im Konzert (Oberhausen, Juli 2010)

Thrash Metal voll auf die Glocke(n)

Warhammer sind live immer absolut geil

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Ein noch recht junges und den meisten unbekanntes Label namens Metalpunx Rex, welches in Zukunft vermehrt mit klassischen Tape-Releases auf sich aufmerksam machen will, organisierte diesen Thrash-Metal Abend in der Oberhausener Helvete. Wie schwer der Markt gerade für solche Undergroundkonzerte ist, mussten die Organisatoren schnell feststellen, denn keine hundert Fans wollten diesem Konzert beiwohnen. Dabei waren die Australier Trench Hell über den Ozean gejettet, um in Europa mit einigen Shows zu überraschen. Die kleine Tour zusammen mit den Jungens von Division Speed wurde vom „lokalen“ Opener Warhammer unterstützt. Die Death Thrasher Diabolical Imperium ersetzten dabei kurzfristig die angekündigten Sinner.

Diabolical Imperium

Die Gummersbacher Death Thrasher Diabolical Imperium eröffneten diesen hart rockenden Abend und konnten gleich mit einer stimmungsvollen Bühnendekoration punkten. Neben einer dezenten Kerzenbeleuchtung direkt vor dem Drumkit stach vor allem der aus einem riesigen Pentagramm bestehende Mikrofonständer ins Auge. Passend zur infernalisch diabolischen Musik waberte sanfter Nebel in einem Lichtgemisch verschiedener Rottöne durch das Helvete Kellergewölbe. Kleine Details wie die Setlist, die mit dem Gehörnten verziert war, machten deutlich, dass bei der Band mehr als nur Musik zum Gesamtkonzept der Show gehörte.

Nach einem stimmungsvollen Intro versammelten sich die ersten Nasen vor der Bühne, doch wie schon so häufig bei anderen Underground-Konzerten: Nicht alle Bands bekommen die volle Unterstützung – neben dem Abfeiern der „Wunschband“ werden die anderen nahezu ignoriert. Dabei säbelte das Trio brutal die Riffs durch die Kabel, und als erstes Highlight ragte „Death Metal Attack“ hervor. Vom tiefen Grunzen bis heiserem Kreischen, unterlegt mit einem Riffgewitter, hatte dieser Track enorme Power zu bieten und konnte schon den ersten deutlichen Applaus ernten.

Als richtiger Höhepunkt stellte sich dann „Maze Of Torment“ heraus; das fette Riff entwickelte sich zum derben Geprügel, und tatsächlich, die ersten Headbanger ließen der Haarpracht freien Lauf. Mit „Reconquering The Throne Of Triumph“ stellten Diabolical Imperium sogar einen neuen Track vor. Leider gab schon zu diesem Zeitpunkt das Schlagzeug den Geist auf, was zu einer wenig unterhaltsamen Zwangspause führte, die von der Band nicht gefüllt wurde. Alle drei waren mit der Reparatur beschäftigt und vergaßen darüber hinweg das Publikum. Da sollte in den letzten Jahren eigentlich genug Routine für einen eleganteren Übergang angesammelt worden sein. Doch der saustarke Rausschmeißer „Seal Of Blasphemy“ machte schnell wieder diese Scharte wett und vergessen.

Setlist:

Intro
The Sacred Lie
Death Metal Attack
Maledicted Divinity
Eternal Atmosphere
Maze Of Torment
Reconquering The Throne Of Triumph
Seal Of Blasphemy

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