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Storm Crusher Festival 2012

Ein schmuckes Festival, das mit tollen Bands glänzen konnte

Den Einstieg in den Samstag machen I Spit Ashes

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I Spit Ashes

Aus Pegnitz sind I Spit Ashes angereist, um den Festivalsamstag zu eröffnen. Um 13:30 Uhr befindet sich die Band aber noch recht alleine in der Turnhalle Waldsassen. Strahlender Sonnenschein hält die Camper auf dem Campingplatz. Vor der Halle, direkt an der B299, haben es sich auch viele Besucher gemütlich gemacht und plauschen oder trinken. Wahrscheinlich beides. In der Halle ist zumindest die erste Reihe am Zaun praktisch vollständig besetzt. Dahinter sieht es recht mau aus. Es hilft aber nichts, da muss die Band nun durch.

I Spit Ashes beweisen viel Professionalität und reißen vom ersten Song an einen geilen Gig herunter. Zwar leidet der Sound in der fast leeren Halle noch stärker als sonst, aber die Show und das Auftreten der Formation entschädigen einiges. Schon die erste Nummer haut kräftig auf den Putz. Mit ihrem melodisch-modernen Metal hat sich die Gruppe eine nicht sehr dicht besiedelte Nische für sich erkoren und die Musiker scheinen sich darin auch schamlos austoben zu können.

Der Applaus nach dem ersten Song fällt sehr karg aus. Trotzdem sucht Fronter Benedikt den Kontakt zu den Zuhörern und unterhält sich kurz mit den Fans. Nach dem Plausch gibt es gleich wieder auf die Nuss. „World On Fire“ kracht aus den Boxen und die Combo scheint sich von der Situation anstacheln zu lassen. Mit bewundernswerter Energie fegen I Spit Ashes über die Bühne und schaffen es langsam aber sicher, mehr Zuhörer in die Halle zu spielen. Der große Boom bleibt aus, aber nach und nach gesellen sich einzelne Zuhörer zu den schon in der Halle befindlichen. Der zweite Applaus fällt schon deutlich lauter aus als der erste.

So kann man sich ganz zaghaft nach oben spielen. Erste Bewegung kommt langsam im Publikum auf, während auf der Bühne das kontinuierliche Inferno wütet. Die Band hat sehr viel Respekt für einen so geilen Auftritt unter widrigen Bedingungen verdient. Anstatt zu motzen oder zu jammern beißen die Jungs die Zähne zusammen und kämpfen. Der Lohn dafür sind begeisterte Zuhörer. Wenn es auch wenige sind, sie sind beeindruckt. Und das alleine zählt.

Setlist:

  • Missper
  • World On Fire
  • Eclipse
  • Crossing The Borderline
  • When Daylight Dies
  • Error Concept I
  • Moonray Guidance Part I
  • Moonray Guidance Part II
  • One Star Per Tear
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