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Storm Crusher Festival 2012

Ein schmuckes Festival, das mit tollen Bands glänzen konnte

Eisregen brauchen keine Angst vor zu wenig Zuschauer zu haben

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Eisregen

Nun ist es Zeit für den Headliner des Abends. Die Thüringer Eisregen sind angereist, um mit ihren morbiden Songs dem Festivalfreitag den Todesstoß zu versetzen. Eine ganze Menge Fans hat bis nach Mitternacht ausgeharrt, um die Band live zu erleben. Mit 15 Minuten Verspätung startet der Auftritt der Ausnahmeformation.

Von Beginn an herrscht eine sehr gute Stimmung in der Turnhalle. Leider ist nun der Sound wieder viel breiiger als bei Debauchery. Er ist nicht gleich katastrophal, aber die Lieder kämen schon noch besser, wenn der Klang knackiger wäre. Schon als zweiten Song gibt es „Scharlachrotes Kleid“. Die Zuhörer freuen sich natürlich über den Kultsong. Während des Songs kommt es allerdings immer wieder zu unangenehmen Rückkopplungen des Gesangsmikros von Michael Roth. Bei „Das liebe Beil“ sind diese Störungen aber schon größtenteils eingedämmt. Nur einmal quietscht es aus den Boxen. Die Thüringer haben die Lautstärke ganz schön nah ans Limit der Anlage hochgefahren. Das könnte eine Erklärung für die Rückkopplungen sein.

Den Fans sind diese aber eh egal. Sie freuen sich einfach von Lied zu Lied weiter. Auf der Bühne findet nicht allzu viel Bewegung statt. Das Verhältnis Musiker – Bühnenfläche ist nicht sonderlich gut und die Gruppe ist damit relativ stark in ihrer Bewegung eingeschränkt. Zumindest ein paar Schritte in alle Richtungen sind aber trotzdem drin. Die Setlist lässt für die Fans keine Wünsche offen. Egal ob „Blutgeil“, „1000 tote Nutten“ oder auch „Elektrohexe“ und „Eisenkreuzkrieger“ - musikalische Wünsche dürften nicht viele offen bleiben. Im Laufe des Konzerts verbessert sich allmählich auch der Sound. Damit kommen die Songs jetzt wirklich mit voller Brutalität bei den Zuhörern an.

Im Zuschauerraum herrscht keine große Bewegung vor. Die meisten Zuhörer konzentrieren sich auf die Musik und darauf, ihr Bier zu trinken. Trotzdem haben die Band und auch die Fans ihren Spaß. Als mit „Madenreich“ und „Thüringen“ nach insgesamt 14 Liedern das Konzert zu Ende geht, sind alle in der Turnhalle völlig zufrieden.

Setlist:

  • N8verzehr
  • Scharlachrotes Kleid
  • Das liebe Beil
  • Tod senkt sich herab
  • Blutgeil
  • 1000 tote Nutten
  • 19 Nägel für Sophie
  • Ripper von Rostow
  • Rostrot
  • Elektrohexe
  • Eisenkreuzkrieger
  • Meine tote russische Freundin
  • Madenreich
  • Thüringen
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