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Storm Crusher Festival 2012

Ein schmuckes Festival, das mit tollen Bands glänzen konnte

Desaster überzeugen voll und ganz

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Desaster

Mit Desaster betreten nun Künstler die Bühne, die schon sehr lange Musik machen. Seit Ende der Achtziger Jahre gibt es die Combo nun schon. Freilich hat sie in der langen Zeit eine gewaltige Entwicklung durchgemacht. Trotzdem muss die Band vor allem für die jüngeren Konzertbesucher wie ein Relikt aus der guten, alten Zeit wirken. Leder. Nieten. Kutten. Die Band ist fern von jedem Schicki-Micki-Gehabe und allen anderen Modetrends, die sich in den letzten zwanzig Jahren mal mehr und mal weniger etablieren konnten.

Ähnlich verhält es sich auch mit der Musik des Quartetts. Mit ihrem Black / Thrash Metal sind sie heute auch eine Band, die sich sehr von der Allgemeinheit abhebt. Das Konzert ist gut besucht. Ungefähr die gleiche Besucherzahl wie bei Wolfchant hat sich vor der Bühne versammelt. Schon bei den ersten Stücken geht es ganz schön ab. „Sacrilege“ entpuppt sich als gewaltiger Song, der von Sataniac brutal röchelnd ins Mikro gebrüllt wird. Nach dem Song werden Desaster-Rufe laut. Die Fans haben vor der Bühne sichtlich Spaß.

Nicht nur den Fans scheint der Abend zu gefallen. Die Band scheint ebenfalls ihren Gefallen an dem Abend gefunden zu haben. Ziemlich wild posen die Musiker auf der Bühne und immer wieder wird das Publikum mit einbezogen. Die Einleitung zu „The Splendour Of The Idols“ wird von lauten Schreien aus dem Zuschauerraum begleitet, worüber sich die Musiker sichtlich freuen. Dann bricht die Hölle los. Der Hochgeschwindigkeitssong mutiert zu einem rasenden, mit blutigen Stimmbändern keifenden Raubtier. „Sataniac“ liefert eine beeindruckende Leistung ab.

Viel Geplaudere gibt es nicht, die Musiker zocken lieber. So wird den Zuhörern eine Granate nach der anderen um die Ohren geprügelt. Davon hat die Gruppe ja genug zu bieten. Richtige Highlights sind die Nummern „Hellbanger’s“, „Metalized Blood“ und die beiden abschließenden Stücke namens „Devil’s Sword“ und „Tormentor“. Desaster feiern und lassen sich feiern. Völlig zu Recht ist ein sehr großer Teil der Zuhörer begeistert vom Treiben auf der Bühne. Die Band beweist sehr eindrucksvoll, wie viel Power in ihr steckt.

Setlist:

  • Satan’s Soldiers Syndicate
  • Sacrilege 
  • Divine Blasphemies
  • The Splendour Of The Idols
  • Tyrants Of The Netherworld
  • Phantom Funeral
  • Porter Of Hellgate
  • Profanation
  • Hellbangers
  • Metalized Blood
  • Devil’s Sword
  • Tormentor
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