Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

Storm Crusher Festival 2012

Ein schmuckes Festival, das mit tollen Bands glänzen konnte

Voll auf die Fresse: Prostitute Disfigurement

Zum Thema

Prostitute Disfigurement

Aus den Niederlanden kommen Prostitute Disfigurement. Die Death-Metal-Kapelle ist momentan viel unterwegs und hat im Sommer 2012 schon mehrere Shows in Bayern gespielt. Beim Storm Crusher Festival 2012 hat die Combo einen recht guten Slot bekommen und kann auch viele Besucher in die Halle locken.

Wie nicht anders zu erwarten knüppelt die Band gleich voll los, was die meisten Fans zwar erwarten, aber es gibt auch einige, die sich wohl etwas überrumpelt fühlen. Die Musik der Gruppe ist auch nichts für Warmduscher. Das Hauptaugenmerk der Musik liegt auf den Growls und vor allem auf der Bassdrum. Das schlägt sich auch auf den Sound nieder. Sehr dumpf und wummernd klingt die Musik und verliert dadurch einen Teil ihres Reizes. Die schnellen Gitarrenriffs und die frickeligen Läufe kommen nicht zur Geltung und die Bassgitarre hört man von Grund auf gar nicht.

Den Fans in den vorderen Reihen ist das egal. Es wird gebangt, was die Hirnschale aushält. Weiter hinten erspäht man ein anderes Szenario. Bis zum FOH-Bereich feiern die Zuhörer die Band noch, aber weiter hinten weicht das Feiern eher lethargischer Beobachtung. Die Band gibt sich reichlich Mühe, die Zuhörer zu erreichen und sie näher an die Bühne zu fesseln. Das gelingt aber nur teilweise. Die tägliche Death-Metal-Dosis ist für viele Zuhörer einfach schon erreicht. Das merkt man schon sehr deutlich.

Wirklich beschweren kann sich die Gruppe allerdings auch nicht. Am Zaun und auch noch ein paar Reihen dahinter stehen die Fans relativ dicht gedrängt und feiern die Niederländer. Fast eine Stunde lang dreschen Prostitute Disfigurement auf ihr Publikum ein und einem großen Teil macht das auch Spaß. Zumindest stürmen viele Zuschauer nach dem Gig die Schanktheke und erfrischen sich an einem kühlen Bier.

Seite
comments powered by Disqus

Sieben Alpha-Hein-Mücks

Doomiges Live-Konzert in eine mögliche neue Normalität

Der Erstlingsroman des Musikers kann sich sehen lassen

Werkschau einer der größten und einflussreichsten Rockbands aller Zeiten

Wie mit einer Ex-Freundin

Willkommen in der Husumer Sauna

Von Jahr zu Jahr kommt man einfach immer mehr auf den Boden der Tatsachen