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Rock Hard Festival 2013

Die Metallergemeinde muss mit wahrhaftem Glück gesegnet sein

Mambo Kurt

Da man bei King Diamond natürlich die volle Show bieten will, dauert die folgende Umbaupause etwas länger und um die Wartezeit zu verkürzen, hat das Rock Hard mal wieder Mambo Kurt engagiert, der mit seinen schrägen Songinterpretationen auf der Heimorgel für Kurzweil sorgen soll. Nicht jeder findet das lustig, muss man ja auch nicht, aber es wird schließlich auch niemand gezwungen, sich das anzugucken. Klar ist: Solche Geschichten werden immer zwiespältig aufgenommen, aber witziger als  J.B.O. ist das allemal, wobei das ja auch keine Kunst ist.

Mit Slayers „South Of Heaven“ legt der Hagener los, um dann „Killing In The Name“ von Rage Against The Machine nachzuschieben. Die Zeile „fuck you, I won’t do what you told me“ kommt mit zahmem Gesang und Richtung Publikum gerichtetem Mittelfinger schon ziemlich komisch, so richtig geht es dann aber erst ab, als er zwei Nicht-Rocksongs auspackt: Bei „Remmidemmi“ von Deichkind wird eine Polonaise gestartet, die sich quer durchs Amphitheater und auch über die Stufen schlängelt, nachdem Mambo Kurt dazu aufgefordert hat, mitzumachen und zu -singen, man solle sich nur trauen, „den Song kennt schließlich jeder“.

Danach stellt er die Leute vor die Wahl; entweder Rammstein oder Dr. Albans „Sing Hallelujah“ mit Go-Go-Tänzerinnen. Selbstverständlich entscheidet sich das Publikum für Dr. Alban – für mich überhaupt nicht nachvollziehbar, wie da jemand für Rammstein stimmen kann! Kurzerhand holt er zwei Mädels auf die Bühne, die den Tänzerinnen-Job übernehmen, und im weiteren Verlauf des Songs kommen noch weitere Leute auf die Bretter, sodass wirklich amtlichste Partystimmung herrscht. Skurril, aber geil! Zum Schluss gibt es mit „Ace Of Spades“ dann doch noch einen Metaltrack auf die Lauschlappen, bevor es Zeit wird für den King. 

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