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Kuttenfestival V

Raise the flag of Kuttenkekse

Schlangenkult in Hannover: Iron Kobra

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Das Kuttenfestival ging in die fünfte Runde und blieb dabei im Musikzentrum Hannover. Aus terminlichen Gründen mussten die Organisatoren rund um Kutten-Eddie auf den Freitag ausweichen, was sich auch auf die Zuschauerzahl negativ auswirkte. Die Feierlaune jedoch litt keineswegs, ganz im Gegenteil, die Bands gaben alles, die Fans bangten sich die Hirnrinden blutig und das Kuttendiesel sowie Schweiß flossen in Strömen.

Magic Man

Auf der neu eingerichteten Fanstage mit dem passenden Motto „Kutten für Kutten“ durften die blutjungen Magic Man als erstes auf die Bühne. Einige Fans hatten sich auch schon am Bühnenrand platziert, ein eigener kleiner Fanclub unterstützte die Jungens vom ersten Saitenanschlag an. Klassischer Stahl mit ordentlich Eier in den Hosen zog auch die immer mehr dazuströmenden Zuschauer- und hörer in den Bann, stand doch eine Band auf der Bühne, die „ihr Ding“ durchzog. Der Frontsirene Mike konnte man auch regelrecht ansehen, mit wie viel Spaß Magic Man agierten. Textlich blieb man bei Altbewertem, „Live Fast“ oder auch „War On The Streets“ sprechen da für sich. Als kleine Bandhymne kristallisierte sich „You Can’t Kill Metal `Cause Metal Kills You“ heraus – ein Slogan, der mehrmals am Kuttenabend Anwendung fand. Musikalisch war die Band aber eher in der Kreisliga anzusiedeln, vielfach blieben die Songs holprig, der Gesang – und hier speziell das hohe Gekeife, welches so gar keine Ähnlichkeit mit King Diamond oder Konsorten hatte – war da doch zu gewöhnungsbedürftig. Hier sollte doch noch ein wenig gefeilt und vor allem geübt werden. Mit reichlich Potential nach oben verließen sie nach guten 40 Minuten verschwitzt die Bühne.

Setlist:

1. Live Fast
2. War On The S
treets
3. What Is Good
4. Game Over
5. Memories
6. Kamikaze Bomber
7. You Can't Kill Metal Cause Metal Kills You
8. Rock'n'Roll

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