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In Extremo - Wahre Jahre Festival

Eine Geburtstagssause der Extraklasse

In Extremo - Haben mit dem Wochenende tausende Fans glücklich gemacht

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Korpiklaani

Jetzt können die Bierbottiche ruhig herausgeholt werden, denn der trinkfeste Waldclan stößt mit Sicherheit gerne an und stürmt kurzerhand mit „Vodka“ die Bühne. Damit haben Korpiklaani die Sympathien direkt auf ihrer Seite, denn der Song lässt keine Wahl außer zu rocken. So drehen sich auch schon die ersten Köpfe über den Wellenbrecher geneigt im raschen Takt der Musik. Die Textsicherheit leidet verglichen zu Fiddler's Green zwar ein wenig, aber das seih verziehen. Denn wer kann schon von sich behaupten, Finnisch sprechen zu können, geschweige denn irgendwelche Sprachen aus besonderen Kulturen Finnlands? Nichtsdestotrotz wird gefeiert. Wer nicht weiß, worum es in den Texten geht, macht dennoch mit und zeigt durch Hüpfen und Klatschen seine Freude an der finnischen Folk Musik, die mit Stromgitarren gepaart wurde. Dabei kann man sich schon am Erscheinungs- und Bühnenbild gut vorstellen, dass die Texte von der Kultur Finnlands, Mythologie und Natur handeln. Insbesondere Bassist Jarkko schaut schon so drein und grinst verschmitzt wie ein Waldtroll. Hinzu kommt der Mikroständer von Jonne, der von einem stattlichen Rentiergeweih geziert wird.

Der finnische Folk-Metal von Korpiklaani lädt, verglichen mit Fiddler's Green, verstärkt zum Bangen ein und auch in der Mitte tummelt sich immer wieder ein sachter Mosh, in dem der ein oder andere sanft hin und her geschubst wird. Selber bezeichnen die Männlein aus dem Walde ihre Musik als Humppa, was durchaus korrekt ist, wenn man sich den Song „Happy Little Bozer“ anhört. Bei diesem Song dringen auch wieder die Stimmen der Fans durch die dichte Schallwand aus fetziger Musik. Der Song ist extrem eingängig und zudem auch in Englisch, damit er auch mit einem zunehmenden Alkoholpegel im Blut noch mitgelallt werden kann. Zwischen ihrer Musik finden Korpiklaani Zeit, In Extremo von den Fans feiern zu lassen und gratulieren ihnen zu ihrem grandiosen Geburtstag. Danach wird es feucht-fröhlich, denn Jonne nutzt als Einleitung nicht die Sprache, sondern lässt Taten sprechen. Ein wenig Bier wird genüsslich getrunken, während der Rest im hohen Bogen in die Menge gesprüht und gespuckt wird. Selbstverständlich handelt es sich dabei um den Klassiker „Beer Beer“, der auf keinem Korpiklaani-Gig fehlen darf. Nach einer Stunde ist die Wald-Party vorbei. Die Fans sind nun auf Betriebstemperatur und scharren bereits mit den Hufen, um ihre Spielleute von In Extremo wieder begrüßen zu können.

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