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In Extremo - Wahre Jahre Festival

Eine Geburtstagssause der Extraklasse

Oomph! - Reißen mit

Zum Thema

Pothead

Nun folgt mit Pothead die allgemeine Verwirrung. Was ist Soundcheck und was gehört bereits zum Auftritt der Band? Man weiß es nicht so genau. Allerdings wird man dieses Gefühl auch im Laufe dieses Gigs nicht mehr los. Während zum ersten Song noch ein Helferlein eine Setlist auf die Bühnenbretter klebt, herrscht inmitten des Gigs einfach eine unwahrscheinliche Disharmonie in der Musik. Irgendetwas wirkt nicht so, wie es sein sollte. Das Interessante dabei ist, dass dieser Eindruck nicht nur im Bühnengraben für Verwirrung sorgt, sondern auch später in der Masse des Publikums immer wieder zu hören ist. Ein bedauerlicher Zustand, denn vom Band hören sich die Drei Wahl-Berliner gar nicht so schlecht an. Sicherlich ist der Stoner Rock schwer verdauliche Nahrung für die Fans, die auf fröhliche Melodien von Dudelsack und Co. warten. Aber nicht nur an musikalischen Dingen hapert es. Pothead schaffen es leider nicht, Begeisterung zu transportieren und sind auch sehr wortkarg, was die Ansprache an die Fans betrifft. So fällt die Begrüßung mal eben einfach weg. Die Beweggründe für einen offenbar eher schlechten Auftritt sind nicht bekannt, denn sicherlich haben Pothead einen schlechten Tag erwischt und sonst mehr zu bieten. Statt dessen fühlen sich auch die Gäste zunehmend gelangweilt, lassen sich in den hinteren Reihen auf der Wiese nieder und fangen an laute Gespräche zu führen. Für 45 Minuten ist das Set angesetzt. Zeit genug, sich auf der Geburtstagslokation ein wenig genauer umzuschauen.

Der Innenhof der Zitadelle ist gemütlich. Er wirkt nicht sonderlich alt und die Gemäuer aus vergangenen Tagen sind in erster Linie durch ein altes, verlassenes Gebäude gekennzeichnet, das sich auf der linken Seite befindet. Die Defensionskaserne ist leider nicht zugänglich und wird zum Teil von Bauzäunen verdeckt, die mit Plastikplanen blickdicht gemacht wurden. An den Bierständen herrscht derweil großes Treiben. Fast alle Besucher zieht es zum flüssigen Gerstensaft, der mit 3,50 Euro schon recht teuer ist und in schicken In Extremo-Bechern serviert wird (Pfand: 2 Euro). Heute sind 8.000 Tickets bereits im Vorverkauf über die Ladentheke gegangen und das merkt man mit zunehmender Stunde nicht nur am Bierstand immer deutlicher. Nachdem sich die Schlange an der Bändchenausgabe ein wenig verringert hat, wächst die am Merchandising Stand von In Extremo stetig an. Den ganzen Tag stehen Fans in der Reihe, um sich Shirts und andere Fanartikel zu kaufen. Dementsprechend viele Menschen mit In Extremo-Shirts sieht man umher schwirren. Wohin das Auge blickt, bekommt es kaum etwas anderes zu sehen.

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