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Iced Earth, Steel Engraved, Dead Shape Figure im Konzert (Bochum, Dezember 2012)

…und nur die Fans lassen es schleppend angehen

Immer erfolgreicher: Steel Engraved

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Steel Engraved

Mittlerweile ist die Matrix doch recht prächtig gefüllt, als die Bayern Steel Engraved bei ihrer nächsten Stippvisite hier im Pott die Bühne für sich erobern. Es ist schon erstaunlich, welche Wandlung da in den letzten zwei Jahren passierte, denn als sie im Oktober 2010 noch mit Circle II Circle hier unterwegs waren, interessierten sich gerade einmal drei Handvoll Fans für die Passauer (Festspiele – der Kalauer musste jetzt sein; Anm. d. Red.).

Gut, es dürfte sich auch durch die Shows mit Edguy, Accept und auch W.A.S.P. herumgesprochen haben, dass die Süddeutschen nicht mit Semmelbröseln, sondern mit einer starken amerikanisch-teutonischen Metalschlagseite in die Saiten greifen. Dazu kommt auch noch, dass sie erst kürzlich mit „On High Wings We Fly“ ihr zweites Album veröffentlichten, was unserem The-Pit.de-Tom förmlich aus seinen Lederschlappen schnippen ließ.

Und so will natürlich jenes Album auch in Bochum vorgestellt werden, was sich auch leichter anlässt als vielleicht befürchtet. Als großen Pluspunkt stellt sich einmal mehr Frontmann Marco Schober heraus, der sein gesegnetes Organ ohne jegliche Ausfälle malträtiert und zahlreiche anwesende Metalfans von den Qualitäten des Quintetts überzeugen kann. Erstaunlich ist auch, wie schnell sich Neubassist Martin Kauschinger eingebunden hat – zwar schaut er so manches Mal irgendwie grimmig, posiert aber glatt alle anderen Mitstreiter an die Matrixwand.

Marco versteht es allerdings auch immer wieder, das Publikum zum Mitmachen zu animieren, da werden die Powerfäuste zu „Pray For The Dead“ genauso geliftet wie beim Titeltrack „On High Wings We Fly“, zahlreiche Pommesgabeln leuchten einmal mehr nach „Solitary Mission“ in der festlich geschmückten Matrixröhre, und der Höhepunkt und einzige Song vom Debüt, „I Am The War“ sorgt für ein kleines Pommesgabelmeer. Zu sehen ist eine engagierte Leistung einer sich deutlich gesteigerten Truppe, die sicherlich noch lange nicht ihren Zenit erreicht hat – ob es der Metalolymp sein wird, steht noch in der heiligen Schriftrollen verborgen.

Setlist:

  • Steeler
  • Pray For The Dead
  • Desert Uprising
  • On High Wings We Fly
  • Solitary Mission
  • Godspeed
  • I Am The War
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