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Heavy Winterstorm Festival 2012

Eine beachtenswerte Veranstaltung, die dem Motto "Von Fans – für Fans" zugeordnet werden kann

Darkseed

Die Gothic Metaller von Darkseed haben die erste Neuheit gleich mitten auf der Bühne stehen. Der Frontmann der Gruppe, Mike Schmutzer, wurde neu ins Boot geholt, weil der bisherige Sänger es zeitlich nicht mehr schaffte, Band und Privatleben unter einen Hut zu bekommen. So sehen sich die Düster Metaller mit vielen neugierigen Blicken konfrontiert, die wissen möchten, wie sich das neue Sprachrohr der Band nun so macht. 

Die Antwort kann einfach und kurz gegeben werden: Gut macht sich Mike. Er hat sich innerhalb kürzester Zeit sowohl optisch als auch vom Wirken her perfekt in die Band eingegliedert und steht souverän seinen Mann am Mikro. 

Als das Konzert mit der Nummer „Disbeliever“ beginnt, rockt die Hütte. Vor der Bühne sind sämtliche Zuhörer in Bewegung und die mitreißenden Nummern der Band fallen auf fruchtbaren Boden. Großer Applaus wird ihr zuteil, obwohl doch gerade erst das erste Lied gespielt ist. 

Das Hansa 39 ist nun wirklich gut gefüllt - bis zum FOH-Bereich stehen die Fans dicht an dicht. Die gute Stimmung von ganz vorne schwappt nach und nach auch immer weiter nach hinten, und für die Band wird es immer einfacher, die gute Laune aufrecht zu erhalten. 

Mit „My Burden“ kommt nun eine recht wuchtige Nummer zum Zuge, die Mike perfekt mit Leben füllt. So ausdrucksstark und emotional – eines der besten Lieder der heutigen Vorstellung. Der vorangegangene Titel „Roads“ haute auch schon mächtig rein, aber dieses Werk hat es echt in sich und wird dafür auch gebührend gefeiert. Die Band fühlt sich sichtlich wohl auf der Bühne im Feierwerk, für allzu viel Bewegung ist allerdings nicht Platz, Schlagzeug und Keyboards nehmen einen recht großen Teil der Fläche in Anspruch (dieses Problem wird sich bei den folgenden Wolfchant erst richtig bemerkbar machen). Trotzdem schaffen es die Musiker mit Leichtigkeit, eine dynamische Vorstellung zu geben, die mitfiebern lässt. 

Mit „Incinerate“ hauen die Gothic Metaller gleich die nächste Hammernummer raus, die mit ihrem catchy Refrain direkt ins Ohr geht. Nicht nur ins Ohr, auch ins Bein geht die Mucke, was die Fans vor der Bühne ausgiebig beweisen. Alle sind in Bewegung und lassen sich von der Musik führen. Tosender Applaus beschließt den Titel, nicht zu Unrecht. Mit gesampelten Drums startet „No Promise In Heavens“. Dazu gesellen sich sehr wuchtige Gitarrenakkorde, die einen hämmernden Rhythmus einleiten. Die Nummer klingt schon sehr in die Richtung Industrial, ist dem Publikum aber gerade hart genug. 

Mit „Sleep Sleep Sweetheart“ endet der Auftritt der Combo. Darkseed hinterlassen ein beeindrucktes Publikum und haben bestimmt auch einige neue Fans gewonnen.

Setlist:

  • 1. Disbeliever
  • 2. Ultimate Darkness
  • 3. King In The Sun
  • 4. Roads
  • 5. My Burden
  • 6. Incinerate
  • 7. No Promise In The Heavens
  • 8. Forever Darkness
  • 9. Sleep Sleep Sweetheart
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