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Heavy Winterstorm Festival 2012

Eine beachtenswerte Veranstaltung, die dem Motto "Von Fans – für Fans" zugeordnet werden kann

Eiswerk

Bevor es nun mit Eiswerk weitergeht, wird der Gewinner des Newcomer-Wettbewerbs bekanntgegeben. Gewonnen hat die Pagan-Metal-Band Knaat. Die Künstler freuen sich riesig über diesen Erfolg und nehmen freudestrahlend den Pokal entgegen. Nach einer kurzen Danksagung von Seiten der Band geht es nun weiter mit Musik und der Experimental-Metal-Band Eiswerk. Der Umbau geht relativ fix und schon startet das Intro der Gruppe.

Die Musiker betreten die Bühne alle in schwarze Kutten gehüllt. Niemand ist zu erkennen, nicht einmal die Gesichter der Personen kann man erspähen. Was im ersten Moment sehr auf Black Metal hindeutet, ist aber eher irreführend. Das Genre Experimental Metal hat die Band mit Bedacht gewählt, denn es fällt wirklich schwer, die Musik der Gruppe zu kategorisieren. Die wohl meisten Elemente sind dem Folk- und dem Pagan Metal zuzuordnen, jedoch kann man auch immer wieder Einsprengsel aus dem klassischen Heavy Metal und dem Doom Metal erkennen. Genre hin, Genre her - den Eiswerk-Fans (und davon sind jede Menge vor Ort) macht die Musik der Gruppe vom ersten Ton an Spaß und dementsprechend sind die Reaktionen vom Parkett. Schon gleich der erste Song ist vielumjubelt und nach nur kurzer Ansagenpause geht es sofort weiter. 

Mit ihrem martialischen Auftreten und der heftigen Musik scheint sich die Band einen Status als Geheimtipp erspielt zu haben. Jedenfalls wird die Gruppe von Song zu Song mehr gefeiert und das Publikum drängt sich dicht vor der Bühne. Eine ziemlich wirre Mischung ist die Musik schon – keine Frage. Insgesamt werden die Lieder aber immer wieder schlüssig und ergeben so ein Bild. Ständig wechseln die Melodien, auf stampfende Grooves folgen feingliedrige Gitarrenläufe und das Schlagzeug scheint manchmal seiner eigenen Rhythmik zu folgen. In Kombination ergibt das Songs wie die „Blutsee“-Reihe. Es ist wirklich interessant, die dargebotene Musik auf sich wirken zu lassen. 

Nach Pagan-Metal-lastigeren Nummern wie „Das letzte Abendmahl“ und „Trollfeuernacht“ wird mit „Todesschrei“ das letzte Lied des Abends angekündigt. Der Song hat einen langen instrumentalen Vorlauf, bevor der Gesang einsetzt. 

Damit soll aber zumindest nach Wunsch der Zuhörer noch nicht Schluss sein, „Zugabe“-Rufe werden laut. Dieser Wunsch wird gerne erfüllt und mit „Galgenberg“ ein Stück vom kommenden Album dargeboten, worüber sich die Fans natürlich mächtig freuen. 

Setlist:

  • 1. Unser Drachenschiff
  • 2. Blutsee - Die Jagd (Teil 1)
  • 3. Blutsee - Die Wahrheit (Teil 2)
  • 4. Rachefeldzug
  • 5. Das letzte Abendmahl
  • 6. Trollfeuernacht
  • 7. Todesschrei
  • 8. Galgenberg
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