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Heavy Winterstorm Festival 2012

Eine beachtenswerte Veranstaltung, die dem Motto "Von Fans – für Fans" zugeordnet werden kann

Knaat

Nun kommt die erste Band zum Zuge, die sich der gleichen Stilrichtung wie der Headliner Wolfchant verschrieben hat - Pagan Metal steht auf dem Plan. Knaat sind eine Münchener Formation, die sowohl bandgeschichtlich als auch personell noch relativ jung ist. Trotzdem beherrschen die Jungs das Auftreten schon gut. Mit freiem Oberkörper, beschmiertem Gesicht und in einem Fall auch barfuß haben sich die Musiker auf der Bühne versammelt, um der Meute zu zeigen wo Thors Hammer hängt. 

Diese Mission kann man von Grund auf als gelungen bezeichnen. Vom ersten Lied an ist das Publikum dabei und geht mit den Musikern ab. Die Performance schrammt immer wieder leicht am Kitsch vorbei, doch den Fans der Gruppe, und anscheinend auch allen anderen im Saal, scheint diese Gratwanderung Spaß zu machen. Jedenfalls erntet die Band für jeden Song ernsthaften Applaus und vor allem die Songs, die leicht in den Folk Metal abdriften, können am meisten begeistern. Der Humppa lebe hoch in der bayerischen Weißwurstmetropole. Hier soll auch einmal das Publikum erwähnt werden. Die Münchener Szene scheint freier zu sein als vor den Stadttoren. Anhand der Kleidung lassen sich allerhand Musikstile erkennen, die sich dann aber nicht bestätigen lassen. Im konkreten Fall gibt es zum Beispiel optische Black Metaller, die ganz offensichtlich auf Rock´n´Roll stehen und das auch offen zeigen. Ein Hoch auf die Freiheit. 

Knaat müssen sich inzwischen nicht mehr sonderlich anstrengen, ihr Publikum am Toben zu halten, sie tun es aber trotzdem. Die Musik erreicht ihr Ziel kontinuierlich und nach dem fünften Song, „Kriegsgeschrei“, endet für die Band ein beachtlicher Gig, der sich später noch auszahlen soll. 

Setlist:

  • 1. Die Lichtung
  • 2. Leidensweg
  • 3. Spielmann
  • 4. Unter Heiligen Hufen
  • 5. Kriegsschrei
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