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Heavy Metal Mania

Das Heavy Metal Mania war ausverkauft

Damit haben die Organisatoren ganz sicher nicht gerechnet: Ausverkauft! Gleich bei einem der ersten Konzerte im Pott überhaupt fanden sich 300 Fans ein, um den letzten Weihnachtsspeck von den Hüften zu rocken, und herhalten mussten die beiden lokalen Bands Iron Kobra sowie die noch völlig unbekannten Attic, verstärkt durch das norddeutsche Thrashkommando Rezet und den kanadischen Überfliegern Skull Fist. Wer hier den Headliner vermisst, sollte wissen, dass diese Band aufgrund des Sängerpostens und seinem Gesangsengagement bei einer bekannten Nazicombo kein Forum bei The-Pit.de bekommt.

Iron Kobra

Da bestehen die Burschen von Iron Kobra erst knappe zwei Jahre, spielen eigentlich Metal, wie er von großen Teilen der Hartwurstfraktion belächelt wird, und doch stellen sich zunehmend immer mehr Erfolge ein – so herrlich verquer kann doch die Welt des musikalischen Stahls sein. Ganz sicher dürften die beiden Veröffentlichungen „The Cult Of The Snake“ von 2009 sowie der EP „Iron Kobra Battlesword“ als Vehikel der Gelsenkirchener Chaostruppe dienen, denn mit viel Herzblut wird in klassischer Achtziger Manier der Frühphase des Heavy Metal mit jedem Schweißtropfen, jeder Rifffolge und jedem Augenzwinkern gehuldigt – ohne sich jemals anzubiedern. Klischee ist Trumpf, aber beileibe nicht stumpf und so enterten die eisernen Schlangen bei dem selbst organisierten Metalabend gleich als Erstes die Bühne – zur Verwunderung der schon um kurz vor acht zahlreichen HeadbangerInnengemeinde. Die ersten gut 150 Fans quetschten sich Richtung Bühne und sorgten schon zu früher Stunde für einen amtlichen Sauerstoffmangel. Und war die Tatsache nicht schon ungewöhnlich allein, dass sich solch eine große Anzahl an Fans dort versammelte, so verwunderte es glatt noch ein paar Tonnen Edelstahl mehr, wie textsicher doch so mancher Fan mitschmetterte. Iron Kobra hatten aber auch ein paar richtige Hymnen am Start, allem voran „Heavy Metal Generation“ – generationsübergreifend zuckten die Pommesgabeln, fuchtelten die gereckten Fäuste und auch des Fans gewaltiger Stimmenchor fesselte den Song beinahe in einer Endlosschleife, bei der die Fans sich gewaltig selbst feierten und scheinbar gar nicht aufhören wollten. Vom Mitsingen über dem amtlichen Moshpit oder dem schier unübersichtlichen Mattenmeer bei „Kobra Krusader“ – die Fans feierten den Opener wie einen Megaseller – was für ein Auftakt. Und wenn schon einmal die Fans so gut angeheizt waren, da musste doch glatt noch eine Zugabe her. So kamen die Gäste in den Genuss, eine noch nicht geprobte Speedversion von „Staatsfeind“ auf die Lauscher gedrückt zu bekommen. Besser konnte der Abend wohl kaum beginnen.

Setlist:

Heavy Metal Attakk
Divine Wind
Fists Of Fury
Avenger
Valhalla Rock
Thunder On The Tundra (Thor)
Heavy Metal Generation
Speedbiker
Ronin
Kobra Krusader
--------------------------------------
Staatsfeind (Canal Terror)

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