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Full Of Hate 2012 (Hamburg)

Eine geballte Ladung Hass

Nexus Inferis waren nicht gerade ein Publikumsmagnet

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Die komplett ausverkaufte Markthalle in Hamburg gab den Startschuss einer brutal-bösen Festivaltour quer durch Deutschland und Europa. Mit von der Partie waren dieses Jahr die beiden Größen der extremen Death Metal Szene Cannibal Corpse und Behemoth. Unterstützt wurden die alten Metal-Häschen von Legion Of The DamnedSuicidal Angels und Nexus Inferis.

Ein großes Gedränge und immer mal wieder Stau fand man in der Lounge der Markthalle vor. Wer zu spät kam, den bestrafte die komplett überfüllte Garderobe. Die Band-Merchandise-Stände wurden belagert und der Duft von Bier, Schweiß und Vorfreude schwebte in der Luft.

Nexus Inferis

Nicht einmal halbgefüllt, jedoch überpünktlich startete die Show um 17:45 Uhr mit den Newcomern Nexus Inferis. Man muss schon sagen, dass die illustren Engländer nicht gerade als Publikumsmagnet durchgehen, denn vor der Bühne tummelten sich vielleicht höchstens 20 Leute. Der Rest war scheinbar nur zum Bierholen in der Halle. Wie dem auch sei, die als Future Extreme Metal beworbene Truppe litt etwas an matschigem, undifferenzierten Sound. Die Musik ist schnell und chaotisch, voller Blastbeats, hohen Screams und leichten Industrial-Einschüben, was die Bühnenpräsenz leider so gar nicht widerspiegeln konnte. 

Wie angeklebt standen die Jungs an ihren Plätzen und bewegten sich während der gesamten Show nur um gefühlte 2,8 mm. Ob ihnen die merkwürdige Sado-Maso-Cyborg-Kostümierung peinlich war? Auch die Reaktionen vom spärlich vorhandenen Publikum waren dann doch eher verhalten. Die Band wirkte alles in allem noch etwas unerfahren und zurückhaltend. Etwas schade, denn Potential ist, was die Songs ihres Debutalbums „A Vision Of The Final Earth“ angeht, definitiv vorhanden. Während des Auftritts wurde die Halle dann doch noch zumindest ein wenig voller, sodass die Band zumindest nicht vor komplett leeren Rängen wieder abtreten musste. Nach ca. 30 min war Nexus Inferis' Eröffnung zur Full Of Hate Tour 2012 auch schon wieder vorbei. Kein Reinfall, aber doch eine Performance mit Luft nach oben.

 

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