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Elvenking, Orden Ogan, Athorn im Konzert (Oberhausen, Januar 2011)

Der Triumph des Power Metal am AFM-Abend

Athorn kamen zur eigenen Überraschung sehr gut an

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Ein reines Power-Metal-Package im Helvete - ein Club, der bisher eher mit Schwarzwurzelkonzerten in Erscheinung trat – und zur Überraschung des Clubbetreibers knubbelten sich zahllose Fans im engen Kellerraum. Den Headliner Elvenking hatte man schon sehr lange nicht mehr im Pott gesehen und Athorn spielten gar zum ersten Male in dieser Gegend. Nur Orden Ogan waren in letzter Zeit häufiger auf den Pott-Bühnen zu sehen – doch von Ermüdungs- oder Abnutzungserscheinungen keine Spur – fantastische Stimmung gab es bei allen Bands, wobei die Arnsberger die Nase in der Publikumsgunst vorn hatten.

Athorn

Die Hannoveraner Athorn haben in den letzten zwei Jahren einen steilen Aufstieg hingelegt. Im Herbst 2008 tat man sich zusammen, verband die verschiedenen musikalischen Einflüsse zu einem Gemisch aus Power und Thrash Metal, veröffentlichte in Eigenregie im September 2009 die EP „Livable Hatred“, unterschrieb einen Kontakt mit AFM Records und bastelte mit Hochdruck an dem Debut, welches dann auch am 17. September 2010 erschien. So lautet die Kurzfassung.

Livetechnisch waren sie eher lokal bzw. in Niedersachsen unterwegs, ein Gigaustausch führte auch einmal nach Würzburg, doch im Pott waren sie nun zum ersten Mal vertreten. Es ist also kein Wunder, dass das Quintett völlig überrascht war, dass nicht nur schon zahlreiche Gäste sich im Keller des Helvete tummelten, sondern dass auch jede Menge positives Feedback Athorn überrollte. Zumindest strahlte Frontmann Carsten kurz vor Ende des Sets wie ein Honigkuchenpferd.

Und was war passiert? Normalerweise leiden gerade Vorbands unter Zuschauerschwund bzw. viele Fans kommen einfach später, damit man sich erst gar nicht mit den Unbekannten „rumplagen“ muss. Doch bei Athorn waren schon die gut ersten hundert Zuschauer vor Ort und mehr und mehr strömten zügig während der ersten Songs dazu. Die Power Thrasher hatten aber auch mit dem aktuellen Albumopener „Angel Of The Fall“ und den beiden folgenden Songs vom Demo einen Blitzstart hingelegt. Die anfängliche Lethargie wich einer positiven Begeisterung und nachdem nach dem ersten Song der Jubel fast noch verhalten war, fabrizierte „Humanize The Demon“ doch glatt das erste Pommesgabelmeer.

Zweite Überraschung des Abends: Athorn hatten mit knapp 45 Minuten mehr Spielzeit als geplant und konnten so kurz vorher die Setlist noch erweitern. Dass sie aber auch noch für eine Zugabe heran mussten, dürfte die Combo doch glatt aus den Socken gehauen haben – und zum Glück hatten sie den Demotrack „The Ferryman“ parat und sorgten so für den ersten Teil der Glückseligkeit des Abends.

Setlist:

Angel Of The Fall
Wink Of Death
Humanize The Demon
From Beyond
Phobia
Emperor Of Ruins
Schizophrenia
After The End
--------------------
The Ferryman

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