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Distillator, Hitten, Axolotl im Konzert (Oer-Erkenschwick, November 2014)

Underground-Support fällt offensichtlich schwer

Distillator

Nennt man das mutig oder verrückt, auf Tour zu gehen, obwohl man erst eine EP mit „lediglich“ drei Tracks in der Hinterhand hat, mit der man sich seit Mitte 2013 auch in den heimischen Gemächern vorstellen kann? Gut, die Anreise aus Enschede dürfte dann zumindest für heute Abend im überschaubaren Rahmen bleiben, was sich allerdings auch weiterhin auf die Zuschauerzahl übertragen lässt, denn mehr als laut Veranstalterangaben 20 zahlende Gäste werden es leider nicht.

Darauf einen feuchten Furz gesetzt, denn auch das mit neuem Drummer ausgestattete Trio Distillator kredenzt eine fette Schlagseite Old-School-Thrash, der auch teutonische Legenden wie Destruction & Co. ausatmet. Ein wenig überraschend ist lediglich die Songauswahl, denn bis auf „Bloody Assault“ der aktuellen EP „2013“ spielen die Holländer ausschließlich neue Songs getreu dem Motto: „Wenn man uns schon nicht kennt, dann ballern wir was wir wollen…“

Und so scheppern Distillator durch ihre knappe Dreiviertelstunde, Ansagen sind nur wenige auszumachen, HeadbangerInnen ebenfalls, doch auch die Holländer freuen sich darüber, nicht nur hier spielen zu dürfen, sondern sich bei nächster Gelegenheit wiederzusehen. Die Überzeugungsarbeit im kleinen Rahmen liefern sie dann heute auch, bei gutem Sound lassen sie keine Schwächen erkennen und liefern sogar zum Schluss mit dem Slayer-Cover noch ein kleines Bonbon. Bedenklich ist allerdings, dass viele das noch nicht einmal erkennen.

Setlist:

Intro
Guerrilla Insurgency
Suicidal
Sacred Indoctrination
Shiver In Fear
Distinct Or Extinct
Bloody Assault 2013
Revolutionary Cells
Black Magic (Slayer-Cover)

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