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Children Of Bodom, Ensiferum, Machinae Supremacy im Konzert (Hamburg, März 2011)

Kinder, Wikinger und Chiptunes - passt? Passt!

Grandiose Show der Bodom-Kinder

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Children Of Bodom

Die Große Freiheit erstrahlt in einem bunten Lichtermeer, es hängen Stofffetzen von der Decke und alles sieht nach einem Auftritt mit Charakter aus. Finnland ist am Start, mit melodiösem Synthi-Todes-Metall. Wie schon bei anderen Bands dieser Melodic-Death-Metal-Richtung liegen die Wurzeln auch bei den Bodom-Kindern in klassischen Einflüssen aus Kindertagen. Na gut, hier und da fehlt es an Manieren, was das Raushauen mehrerer f***-Flüche von Sänger Alexi Laiho, dem „Wildchild“, verdeutlicht, aber musikalisch ist hier dennoch Talent und Erfahrung anzusiedeln. Immerhin gibt es diese Band (vorher unter anderem Namen und in teils anderer Besetzung) seit 1993.

Seit kurzem gibt es die neue Scheibe „Relentless Reckless Forever“, aus welchem Children Of Bodom gleich ihren Gig mit dem Song „Not My Funeral“ starten.

Alexi erscheint mit schwarz lackierten Fingernägeln, Kajal um die Augen und Klimperarmreifen– wer’s mag, aber das kennt man ja von ihm. Er weiß jedenfalls die Bühne für sich zu nutzen und posiert wie ein Großer: Die Haare werden mittlerweile etwas schütter, aber sonst ist alles ok. An dieser Stelle ein Lob an den Lichtmann, der wohl die Schalter gefunden hat und auch das mitgebrachte Laserzeug anzuwenden weiß.

Weitere bekannte Songs sind im Laufe des Abends unter anderem „In Your Face“, wo nahezu jeder Fan seine Lippen zu bewegt. Alexi gesellt sich indes immer wieder zu Tastenmann Janne Wirman, der sich gleich an jeder Seite der Bühne mit einem dicken Synthi platziert hat, um zwischendurch einfach auch mal den Platz wechseln zu können.

„Living Dead Beat“ folgt darauf, die Rübenschüttler rasten quasi aus. Auch die Platin-Single „Hate Me!“ darf nicht fehlen. Das Repertoire erstreckt sich über alle Alben, keine Klassiker fehlen. Den Abschluss bildet natürlich der Song „Hate Crew Deathroll“, auf den jeder Fan gewartet hat; wie immer ist das Engagement des Publikums gefragt, das gesangskräftig beim Refrain mithilft.

Alle scheinen zufrieden zu sein, Band und Fans. Und somit hatte jeder seinen Anteil an Spaß und Amusement heute Abend. Wem das nicht genug Children Of Bodom war, der kann dazu wieder im August beim Wacken Open Air hier im Norden mit anderen starken Größen abfeiern.

Setlist:

Not My Funeral
Bodom Beach Terror
Needled 24/7
Ugly / Relentless Reckless Forever
Roundtrip to Hell and Back
In Your Face
Living Dead Beat
Children Of Bodom
Hate Me!
Blooddrunk
Shovel Knockout
Angels Don't Kill
Follow the Reaper
Downfall
------------------------------------
Was It Worth It?
Hate Crew Deathroll

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