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Amorphis, Orphaned Land, Ghost Brigade im Konzert (Bochum, November 2010)

Ein starkes Konzert, das vielen Fans lange in Erinnerung bleiben wird

Orphaned Land bringen den Nahen Osten in den Metal

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Orphaned Land

Weiter geht es mit den Musikern aus dem Nahen Osten. Ophaned Land aus Israel kommen mit „In Thy Never Ending Way“ auf die Bretter. Sänger Korbi Fahri nimmt zu Beginn eine betende Stellung am Bühnenrand ein. Neben der rein weißen Kutte, die er trägt, fallen insbesondere seine Jeans und die Chucks auf, die unter dem weißen Leinen hervorblitzen. Nicht nur bei der Musik von Orphaned Land wird Moderne und Tradition so hemmungslos miteinander vermischt.

Die Mischung aus den orientalischen Klängen und den Einflüssen aus dem Metal kommen beim Publikum durchaus gut an. Manche gehen ziemlich gut mit der Musik mit und lassen auch mal die Hüften kreisen. Andere scheinen wiederum weniger mit dem Stil der Israeliten anfangen zu können.

Während die drei Mannen an den Saiten-Instrumenten Matti, Uri und Yossi noch ordentlich mitrocken, gibt sich Korbi ganz seinem Gesang hin, auch wenn dieser mal ins kehlige Growlen übergeht. Zudem lässt er es sich nach „The Kiss Of Babylon“ mal wieder nicht nehmen, zu erwähnen, dass er nicht Jesus ist. Auch wenn die Ähnlichkeit durchaus verblüffend ist, sollte diesen Umstand mittlerweile jeder erkannt haben.

Bei Orphaned Land lassen ganz besonders die Gesänge aufhorchen, die an einen betenden Singsang aus Moscheen erinnert. „This ist the way we do Heavy Metal in the middle east!“, sagt Fronter Korbi zu den außergewöhnlichen Klängen. Auch die Bauchtänzerin, die zu “Sapari” auf die Bühne kommt und sowohl gekonnt, als auch grazil die Hüften schwingen lässt, erhöht den Einfluss der Kultur des Landes, aus dem das Quintett kommt.

Der Jubel und die Resonanz der vollgestopften Zeche ist durchaus gut und die Jungs von Orphaned Land werden zunehmend selbstsicherer. Sie strahlen während des gesamten Gigs zufrieden vor sich hin und bringen ihre Musik durchaus mit Leidenschaft zum Ausdruck. Um die gute Stimmung in der Bochumer Lokation festzuhalten, wird einmal mehr die Kamera gezückt und die Fans legen beim Feiern noch einen Zahn zu. Doch das Ende des Gigs liegt in greifbarer Nähe und wird mit „Ornaments Of Gold“ auch schon eingeläutet.

Setlist:

1. In Thy Never Ending Way
2. Barakah
3. The Kiss Of Babylon
4. Birth Of The Three
5. Olat Ha’tamid
6. Sapari
7. From Broken Vessels
8. Ocean Land
9. Norra El Norra
10. Ornaments Of Gold

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