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Zero im Interview (Juli 2011)

"Die Backstreet Boys des Metal" kommen aus Essen

Aus dem Herzen des Ruhrgebiets kommen Zero

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Zero haben große Träume und klare Vorstellungen, wie das Jahr 2011 verlaufen soll. 2011 soll ihr Jahr werden, somit ist Mitte des Jahres Zeit, mal nachzuhaken, wie der Stand der Dinge ist. Vor ihrem Auftritt im Essener Collosseum, quasi vor einem Heimspiel, wurde Chris Vega, Sänger der Band, in die Zange genommen.

The-Pit.de: Ok, ihr wolltet ein persönliches Interview?

Chris Vega: Ja, extrem persönlich bitte. Mit ganz unsittlichen Fragen, wenn’s geht.

The-Pit.de: Oweia. So unsittlich sind die gar nicht. Erstmal: Wie seid ihr als Band zusammengekommen?

Chris Vega: Ui... Also, witzigerweise spielt die Band in der Formation erst seit Anfang diesen Jahres zusammen. Also, die Band selbst gibt es schon seit 2004. Aber wegen diverser Schicksalsschläge und beruflichen sowie persönlichen Veränderungen hat sich das Blatt ständig gewendet; immer, wenn wir kurz davor waren, steil zu gehen hat sich die Besetzung in irgendeiner Form geändert. Und jetzt haben wir zum ersten Mal - ich glaube, so lange hat die Besetzung noch nie standgehalten – seit fast acht Monaten eine unveränderte Besetzung. Jetzt ist alles zielorientierter, da sich alle einig sind, in welche Richtung das Ganze gehen soll. Das war bisher immer so ein bisschen Mischmasch...

The-Pit.de: Wofür steht denn der Bandname ZERO?

Chris Vega: Oh, Gott. (grinst)

The-Pit.de: Na, die Übersetzung ist klar...

Chris Vega: Für diejenigen, die nicht wissen, was Zero bedeutet... Es ist also eine sehr persönliche Sache. Ich habe irgendwann auch mal einen normalen Beruf gehabt - ich sag jetzt nicht, was es war. Doch ich sag es: Ich war Verwaltungsbeamter bei der Stadt Essen. Sieht man mir auch an, find ich. Und ich hab dann, weil das nicht so meins war, von heut auf morgen entschieden, Rockstar zu werden. Hat ja super geklappt bis jetzt. Ich bin damals in so eine Galaband eingestiegen. Ich habe also in so einer Galaband gespielt und gutes Geld verdient und so. Und dann habe ich mich halt prostituiert für alle möglichen Bands. Mal hier gespielt, mal da gesungen. Das war auch okay, so geldmäßig, aber ich habe dabei die eigenen Songs so ein bisschen vernachlässigt. Mir ging’s auch ziemlich scheiße, denn ein guter Freund von mir ist damals gestorben. Nämlich der Keyboarder aus dieser Galaband. Vor meinen Augen. An Aneurysma. Und da bin ich in so ein privates persönliches Loch gefallen mit Saufen und so weiter... Dann hab ich irgendwann wieder angefangen, Songs zu schreiben ohne eine Band zu haben. Einfach so für mich. Und habe dem ganzen den Projektnamen Zero gegeben. Einfach so. Als Nullpunkt, von dem man wieder neu startet. Und um mich selber daran zu erinnern, dass ich mich nicht wieder so tief fallen lasse, dass ich meine eigene Musik vernachlässige, habe ich mir damals auch das Logo in der Form auf den Arm tätowieren lassen, noch bevor es die Band gab. War natürlich mutig. Daraufhin hab ich die Band gegründet und deswegen wäre es jetzt schwierig, den Namen noch zu ändern.

The-Pit.de: Okay, das steht uns also nicht bevor. Nein?

Chris Vega: Nee, genau.

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