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Wizard im Interview (Dezember 2013)

„Da mag man sich sogar in den Armen des schwarzen Todes wohlig geborgen fühlen“

Interviewpartner und Bassist Volker Leson

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Die Bocholter Power Metaller Wizard, die nun bald ein weiteres Jubiläum in ihren Gitarrenhals ritzen können, haben mit ihrem zehnten Studioalbum „Trails Of Death“ wieder mal so richtig ins Schwarze getroffen. Zeit nimmt sich heute Abend Bassist Volker, der der Band schon seit einiger Zeit gesundheitsbedingt nicht in Person zur Verfügung steht, dafür aber dann die Pressearbeit übernimmt.

The-Pit.de: Mir ist aufgefallen, dass ihr schon unglaublich lange zusammen arbeitet. Michael Mass hatte nur wegen seines Studiums eine kleine Pause. Was ist das Geheimnis eures Erfolges, das ihr als Team so gut funktioniert?

Volker: Wir sind alles gute Freunde, bei uns geht es eben auch nicht ums Geld, da steckt kein Profit dahinter. Viele Bands brechen eben auch daran auseinander, wer welche Gema-Gelder kriegt. Das gibt es bei uns nicht, wir teilen einfach alles durch fünf, da kommen sowieso keine Reichtümer zusammen. Wir liegen alle musikalisch auf einer Wellenlänge, da gibt es eben auch keine Reibereien. Ich glaube, dass das der Grund ist, dass wir 25 Jahre zusammen schaffen, Musik zu machen.

The-Pit.de: Nächstes Jahr feiert ihr quasi „Silberhochzeit“, das offizielle Gründungsjahr war ja 1989. Habt ihr da schon etwas Spezielles in Planung, außer das Headbangers Open Air?

Volker: Nein, bis jetzt noch gar nichts, wir überlegen noch. Wir haben ja noch vor, ein paar Jahre weiter zu machen, wir haben ja um das 20jährige auch nicht so einen großen Bohei gemacht. Einfach mal locker bleiben und sehen, was kommt.

The-Pit.de: Ich habe euch auf dem ersten Teil der „German Metal Attack“-Tour in der Bochumer Zeche gesehen und war schon ein bisschen überrascht, wie sehr ihr abgefeiert wurdet. Wie lief jetzt der zweite Teil der Tour und schiebt ihr auch bald wieder was nach?

Volker: Zum zweiten Teil der Tour kann ich nichts mehr sagen, da war ich leider schon nicht mehr dabei, da hatten wir schon einen Aushilfsbassisten dabei. Die Reaktionen waren aber genauso wie schon beim ersten Teil der Tour, eigentlich immer euphorisch.

The-Pit.de: Es scheint heutzutage nicht mehr selbstverständlich zu sein, dass die Leute mitgehen, gerade hier im Pott sind die Fans natürlich wegen dem großen Angebot schnell übersättigt.

Volker: Ich weiß nicht…wir gehen auf die Bühne und geben Vollgas und nehmen irgendwie das Publikum immer mit. Vielleicht scheint das unsere lockere Art zu sein oder aber weil wir uns nicht so ernst nehmen, wie manche Leute das machen. Der Sven ist natürlich auch ein super Frontmann, der die Leute auch animieren kann.

The-Pit.de: Gerade im Power-Metal-Bereich steht und fällt mit dem Frontmann vieles…

Volker: …alles. Sven ist ein super Sänger, im Studio und auch live, und auch ein guter Entertainer, der einfach richtig gut animieren kann. Er nimmt ja auch kein Blatt vor den Mund, er sagt ja auch, wenn es ihm nicht gefällt.

The-Pit.de: Mit „Trail Of Death“ habt ihr das mittlerweile zehnte Studioalbum vorgelegt. Neigt ihr schon dazu, auch mal einen Blick auf die Anfangszeit zurückzuwerfen und darüber nachzudenken, wie man anders war oder anders drauf war?

Volker: Wir hören noch immer gerne unsere alten Sachen, wir spielen ja auch noch viel von unseren alten Sachen. Ich glaube, manche von unseren allerersten Songs sind einfach so Wizard. „Enemy Die“ (vom Debüt „Son Of Darkness, 1995; Anm. d. Red.) oder auch „Dragon Lords“ (von der zweiten Full-Length-Scheibe „Battle Of Metal“, 1997; Anm. d. Red.) könnten auch auf der neuesten Platte „Trail Of Death“ stehen. Ich glaube, dass wir uns nicht wirklich großartig verändert haben. Natürlich sind wir spielerisch und kompositorisch in vielen Belangen besser geworden, aber wir haben auch ein paar Aussetzer dabei, wo ich heute denke, dass wir den Song besser nicht auf die Platte genommen hätten. Aber so etwas hast du ja immer, man ist ja nicht immer mit allem auf einem Album zufrieden.

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