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Unisonic im Interview (Juli 2012)

United we rock

Bei Unisonic wieder mit seinem alten Kumpel Michael Kiske vereint: Kai Hansen

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The-Pit.de: Ich finde, das Album ist auch durchaus abwechslungsreich geworden. Mit „Unisonic“ liegt wie gesagt ein härterer Track vor, dann gibt es ein paar Midtempo-Hymnen, Balladeskes – auf amazon.de habe ich allerdings in ein paar Rezensionen kürzlich wieder mal die üblichen Mecker-Statements gelesen, wo von einer „Mogelpackung“ die Rede war, denn trotz der Wiedervereinigung von Kiske und Hansen würde das ja gar nicht nach Helloween klingen.

Mandy: Na ja, das hat man immer. Nur, das war ja auch nicht unsere Absicht. Helloween gibt es schließlich noch, Kai hat ja auch seine Band (Gammy Ray; Anm. d. Verf.), die relativ hart ist. Wenn wir alle dann den gleichen Sound machen, wäre das langweilig und auch ein Interessenkonflikt des Managements. Es können nicht drei Bands ein neues Album herausbringen und alle spielen die gleiche Mischung – das geht doch nicht.

The-Pit.de: Hätten die Leute sich vorher informiert, hätten sie ja auch gewusst, was auf sie zukommt; dass eben nicht Helloween-mäßiger Sound, sondern Melodic Rock, oder wie immer man das nennen will, zu erwarten ist. – Habt ihr heute eigentlich schon ein paar Bands sehen können? Wann seid ihr hier angekommen?

Mandy: Wir sind heute zwei, drei Uhr ins Hotel gegangen. Ich habe zumindest noch ein bisschen was von Girlschool und jetzt eben von Magnum sehen können.

The-Pit.de: Es wird euer erster Auftritt in Deutschland sein.

Mandy: Ja, bislang haben wir leider hier noch keine Konzerte spielen können und ein Festivalgig hatte sich auch noch nicht ergeben; wir sind aber auch spät ins Rennen gegangen, weil das bei Festivals ja immer sehr früh im Voraus gebucht wird. Aber höchstwahrscheinlich werden wir im Oktober noch eine Tour durch Deutschland mit Gotthard machen, als Special Guest.

The-Pit.de: Ihr habt anscheinend ohnehin sehr viel zu tun – die angedachten Releasepartys zum Beispiel habt ihr ausfallen lassen. Ihr habt wohl auch selbst nicht gedacht, dass die Reaktionen so überwältigend ausfallen würden.

Mandy: Bisher ist es größtenteils wirklich sehr gut angekommen. Natürlich kann man es nicht jedem recht machen, aber ich denke, wir haben schon ein paar echt gute Songs. Trotzdem überlegt man oft, dass man vielleicht hier noch etwas ändern kann oder da, hier mehr Keyboards oder weniger, soll es rauer oder polierter klingen – es ist nie einfach.

The-Pit.de: Was erwartet ihr vom heutigen Auftritt?

Mandy: Hm, ich weiß nicht recht. Hier haben wir bislang ja nicht gespielt und wir sind natürlich jetzt auch sehr verwöhnt vom südamerikanischen Publikum; die Leute da sind unglaublich euphorisch und heiß wie bei einem Fußballspiel.

The-Pit.de: Bei der „Rush In Rio“-DVD zum Beispiel konnte man beobachten, dass die Leute teilweise geheult haben vor Freude, weil die Band dort das erste Mal spielte und die Fans endlich die Songs live hören konnten.

Mandy: Ja, so sind die dort, die können gar nicht anders. Wenn die das geil finden, dann gibt es einfach kein Halten mehr.

The-Pit.de: Gibt es irgendwelche Songs, die du besonders gerne live spielst oder ist das eigentlich egal?

Mandy: Na ja, eigentlich ist es egal; gut, das Material am Anfang hatte ein wenig Anlaufschwierigkeiten. Aber eigentlich sind wir ja auch noch relativ neu dabei, haben aber dennoch einiges an Material (überlegt). Ich weiß nicht recht, aber ich muss sagen, dass ich zum Beispiel auch die alten Helloween-Sachen gerne spiele, von denen heute auf jeden Fall auch zwei, drei zum Zuge kommen werden – auch wenn ich bisher noch gar keine Zeit hatte, die Setlist anzusehen.

The-Pit.de: Es mag etwas früh sein, aber: Wenn du sagst, dass ihr so viel Material habt, gibt es da schon Pläne für ein zweites Album?

Mandy: Das könnte sein, aber wir wissen es noch nicht so genau, jeder hat schon so ein paar Ideen, aber es ist vielleicht wirklich noch ein bisschen früh.

An dieser Stelle signalisiert uns der Tourmanager, dass das Interview langsam zu einem Ende kommen muss. Ein ziemlich kurzes, nicht einmal eine Viertelstunde dauerndes Vergnügen. Aber es ist auch ganz interessant, eine Band bzw. ein Bandmitglied mal fast unmittelbar direkt vor einem Auftritt bei einem Festival zu interviewen. Immerhin ist es überhaupt noch zustande gekommen, daher geht unser Dank an Gesprächspartner Mandy Meyer und Niels von Oktober Promotion.

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