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Threshold im Interview (November 2012)

Weniger Prog, mehr Metal!

Zweitgitarrist Pete Morten und Bassist Steve Anderson live in Essen 2009

Zum Thema

The-Pit.de: Bitte erzähle uns etwas über die Texte auf „March Of Progress“.

Karl: Wie schon zuvor erwähnt, geht es hauptsächlich um persönliche Stärken und Schwächen einhergehend mit Selbstzufriedenheit, aber ich gebe dir mal ein kurzes Track-by-Track:

„Ashes“ hieß ursprünglich „March Of Progress“ und in den Lyrics wird sich Gedanken darüber gemacht, wie gut es uns geht und wie lange dies andauern wird.

„Return Of The Thought Police“ handelt von der Sorge darum zu beobachten, wie unsere Freiheit hinweggleitet.

In „Staring At The Sun“ geht es darum, dafür einzustehen, woran man glaubt.

„Liberty Complacency Dependency“ ist denke ich eine Parabel für die Neuzeit; das Stück folgt den Themen, die in den Songs davor behandelt wurden.

„Colophon“ dreht sich darum, im Krieg von jemand anders gefangen zu sein und zu versuchen, seinen Weg dort heraus nach Hause zu finden.

„The Hours“ handelt von Ausdauer.

„That’s Why We Came“ wurde von Damian geschrieben und es geht darum, einen Preis für unseren Fortschritt zu nennen.

In „Don’t Look Down“ geht es darum, aufzustehen und sein Potential zu erfüllen.

„Coda“ wurde von Pete Morten verfasst und diskutiert persönliche Stärken und Schwächen.

„The Rubicon“ ist in vielerlei Hinsicht die Story von Threshold; wir blicken zurück auf das, was wir geschaffen haben.

The-Pit.de: Gitarrist Pete Morten ist seit 2007 Mitglied und für „March Of Progress“ schrieb er neben „Coda“ auch den Bonustrack „Divinity“, die sich beide sehr gut in den Threshold-Sound einfügen, obwohl man leicht heraushören kann, dass sie von derselben Person geschrieben wurden. Wie siehst du das? Und wie wurde er Bandmitglied?

Karl: Ich habe Pete gefragt, ob er bei Threshold als Livemitglied mitmachen will, nachdem Nick Madson ausgestiegen ist. Ich hatte zuvor schon mit Pete im Studio gearbeitet und mit ihm kommt man wunderbar klar. In den letzten Jahren war er immer mehr und mehr involviert und wir fragten jeden in der Band, ob er songschreiberisch etwas zum neuen Album beitragen könnte. In gewisser Weise war es einfacher, dass Rich (Richard West – Keyboards; Anm. d. Verf.) die Texte und ich die Musik für „Subsurface“ und „Dead Reckoning“ geschrieben haben. Ein allgemeines Thema und die Struktur der Alben zu haben, waren somit gut kontrollierbar. Dennoch denke ich, dass die Beteiligung am Songwriting von Pete, Damian und Steve auf „March Of Progress“ sehr viel zur Vielseitigkeit des Sounds beitragen.

The-Pit.de: Bevor Pete dabei war – habt ihr jemals in Erwägung gezogen, mit nur einer Gitarre weiterzumachen, so wie viele andere Prog-Metal-Bands?

Karl: Zu der Zeit wollten wir nicht alle älteren Songs umändern und Nick und ich hatten die Gruppe auch damals mit dem Gedanken gegründet, eine Twin-Guitar-Band ins Leben zu rufen. Hätten wir nur eine Gitarre, würde uns das progressiver und weniger Metal machen, was das Ganze automatisch mehr aufs Keyboard verlagern würde. Der Plan war mal, einen Sound wie Testament und Metallica zu haben, aber mit den Melodien und Arrangements von Genesis.

The-Pit.de: Nächstes Jahr spielt ihr auf dem Rock Hard Festival in Gelsenkirchen; da freu ich mich schon drauf. Gibt es inzwischen noch weitere bestätigte Termine?

Karl: Ich glaube, Sweden Rock und Celebr8 sind auch bestätigt. Außerdem wird es eine Europatour im März geben, die bald bestätigt wird. Checkt am besten www.thresh.net für Details und weitere Daten.

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