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The Devil's Blood im Interview (September 2009)

"Wir sind eine Band, die satanische Musik performt, mit der Absicht, Chaos zu verbreiten."
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The-Pit.de: Wo wir davon reden: Was sind denn deine Favoriten unter den alten Psychedelic-Bands? Einige Tipps für unsere Leser?

SL: Natürlich haben wir erst mal die ganz offensichtlichen Einflüsse wie Pink Floyd, The Beatles und The Pretty Things, aber des weiteren auch Bands wie The David, The Bonniwell Music Machine, Quicksilver Messenger Service und selbstverständlich Roky Erickson und The 13th Floor Elevators.

 

The-Pit.de: Welche Musik hörst du sonst noch in deiner Freizeit? Viele verschiedene Stile?

SL: Ja, sehr, sehr viele verschiedene Stile. Im Moment gehe ich zum Beispiel gerade durch eine Tom Waits-Periode. Aber heute während meiner Übungen habe ich die ersten vier Iron Maiden-Alben gehört und auf dem Weg nach Hause ein wenig Judas Priest. Und während ich dies hier schreibe, höre ich gerade Teitanblood. Aber ich könnte noch ewig weitere Künstler hier auflisten. Es kommt immer auf meine Laune oder meine akuten Bedürfnisse an. Manche Musik passt der Situation entsprechend besser für gewisse „Ziele“.

 

The-Pit.de: Du hast das sicherlich schon tausend Mal erzählt, aber trotzdem wäre es nett, wenn du noch einmal etwas über die Philosophie erzählen könntest, die hinter The Devil’s Blood steckt und was euch mit Black-Metal-Bands wie Watain verbindet.

SL: Wir sind eine Band, die satanische Musik performt, mit der Absicht, Chaos zu verbreiten. Wir gebrauchen Rituale und okkulte Praktiken in unseren Arbeiten, durch die wir einen Kanal zwischen dem Hörer/dem Suchenden und der Linken Seite schaffen. Unsere Verbindung zu Watain ist die eines gegenseitigen Respekts und kreativer Kraft.

 

The-Pit.de: Was bedeutet es für euch, euch mit Blut vor den Konzerten zu übergießen? Wie ernst nehmt ihr das Okkulte? Es dürfte ja wohl mehr als nur ein Faible für euch bedeuten, wie zum Beispiel bei Jimmy Page (Led Zeppelin-Gitarrist - Anm. d. Verf.), der alles über Aleister Crowley sammelte...

SL: Ich nehmt das sehr ernst, das Blut ist eine Art, seine eigene Persönlichkeit herabzusetzen, um ein Teil des Dunklen Stroms zu werden, den wir durch unsere Musik und unsere Worte zu beschwören versuchen. Der gesamte okkulte Pfad, den ich beschreite, ist der Grund für die Existenz von The Devil’s Blood. Ohne diese Einflüsse wäre ich niemals in der Lage gewesen, diese Kunst zu erschaffen.

 

The-Pit.de: Wovon handeln eure Texte?

SL: Die musst du schon selbst lesen und es herausfinden, meine Meinung ist nicht so wichtig. Wenn du der Musik und den Texten aufmerksam zuhörst, findest du schon heraus, was deine Interpretation der Texte ist und die sollte viel entscheidender für dich sein als meine.

 

The-Pit.de: Was ist „The Anti-Kosmik Magic“? Was bedeutet das?

SL: Wer wirklich interessiert ist an diesen und anderen okkulten Dingen, sollte sich selbst umsehen, es gibt viele Bücher über diese Themen und der wahre Suchende wird immer fündig werden. Ein guter Anfang dieses Thema betreffend wären die Schriften und Philosophien über den „Tempel des Schwarzen Lichts“.

 

The-Pit.de: Stimmt es, dass sich euer Bandname vom Deathspell Omega-Song „Drink The Devil’s Blood“ ableitet oder ist das eher Zufall?

SL: Eigentlich kommt der Name vom Watain-Song „Devil’s Blood“. Allerdings waren auch Deathspell Omega schon immer eine große Inspiration für mich.

 

The-Pit.de: Vielen Dank, dass du dir die Zeit für uns genommen hast.

SL: Ich habe für dieses Interview zu danken. Wir sind sehr dankbar dafür, unseren Namen auf diese Weise verbreiten zu können. Heil Satan!

 

Vielen Dank auch an Wolf-Rüdiger Mühlmann von SureShotworx, der uns dieses Interview ermöglichte.

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