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Crossplane im Interview (Januar 2014)

"Wir sind Crossplane und wir spielen Rock'n'Roll...."

Knackige Rock’n’Roll-Beats, eingängige Hooklines, Texte irgendwo zwischen Frauen und dem Schnuppern am Rock’n’Roll-Spirit – wollen genau das Crossplane aus Essen mitteilen? Keine Frage, wo auch immer das Quartett auftaucht, da gewinnt das Arschwasser die Oberhand, wie Klassensprecher Celli uns wissen lässt.

The-Pit.de: Endlich ist das Debüt draußen, irgendwie konnte man den Eindruck gewinnen, dass es ganz schön lange gedauert hat? Fällt euch das ein Stein vom Herzen?

Celli: Teilweise haben wir ja die Lieder neu gemacht und die ganzen Geschichten. Es hat schon eine gewisse Zeit gedauert, aber ich denke, wir sind froh, dass die CD jetzt draußen ist und der Zeitpunkt ist auch gut genug. Das ist unsere erste CD, und man sagt ja auch, dass man für die erste eine Ewigkeit Zeit hat, für die zweite dann vielleicht nur noch ein Jahr oder anderthalb.

The-Pit.de: Man konnte ja auch den Eindruck gewinnen, dass ihr multipräsent seid, da ihr als „Demo-Band“ unglaublich viele Shows gespielt habt. Wie ist da zustande gekommen?

Celli: Ja, das ist auf jeden Fall viel viel Arbeit, das haben wir auch alles selbst gemacht. Das Schöne an der Sache ist ja: Je mehr man spielt, desto mehr Leute lernt man kennen. Teilweise sind die Sachen hinterher nicht mehr so entstanden wie zu Anfang, dass man sich praktisch vor den Rechner setzt und sich bewirbt. Die meisten Shows sind hinterher so entstanden, dass wir einfach viel gespielt haben, Zuspruch von den Leuten bekamen, da sie uns gut fanden, und da befindet sich dann auch immer ein Veranstalter drunter, der dann auch meinte: Kommt, spielt bei mir. Die nachfolgenden Shows sind in der Regel aus den Shows entstanden, weil man einen breiteren Kreis an Leuten kennen lernt, da hilft es dann auch, wenn man deutschlandweit spielt und dadurch die Vielzahl der Leute, die man kennen lernt, noch mehr wird.

The-Pit.de: Legt ihr jetzt mit dem Debüt noch eine Liveschippe drauf oder seit ihr schon an eure Kapazitätsgrenzen geraten?

Celli: Wir würden auf jeden Fall noch gerne etwas drauf legen, für 2014 habe ich schon 15 oder 16 Shows stehen, unter anderem ist wohl eine kleine Schweiztour geplant, die ist so gut wie sicher. Es stehen natürlich noch einige Sachen aus, aber sonst ist uns auch wichtig, dass wir auch auf größere Shows mitkommen. Das ist auch unser Ziel. Ich hoffe, dass wir das jetzt in 2014 schaffen, was natürlich auch wieder viel Arbeit bedeutet. Es dauert auch alles seine Zeit, da muss man auch viel Geduld haben, das geht nicht von heute auf morgen. Es ist schon ein großer Zeitaufwand, den wir betreiben, andere Leute spielen lieber Hand- oder Fußball, wir machen halt unsere Musik. Es macht auch einfach Spaß, und wir haben uns halt auch ein Ziel gesetzt, da arbeiten wir auch gemeinsam dran. Und im Endeffekt, was daraus wird, zeigt dann einfach die Zeit. Man weiß ja nicht vorher, was passiert, man muss einfach machen, machen, machen. Von allein passiert da nichts, da muss man am Ball bleiben.

The-Pit.de: Bei „Rollin“ konntet ihr Tom Angelripper als Gastbeitrag gewinnen. War das irgendwie selbstverständlich wegen der Onkel Tom-Verbundenheit oder war es doch etwas anderes, weil es um die eigene Band ging?

Celli: Die Verbundenheit zum Tom ist einfach da, ich mag den Tom auch sehr und ich finde auch, dass er ein guter Musiker ist. Die Frage lag einfach nahe, ihn einfach anzuhauen, ob er denn Bock drauf hätte, bei uns auch etwas mitzumachen. Wir haben gefragt, er hatte Lust drauf. Bei mir ist das so, wenn ich Musik mache, dann macht es mir einfach Spaß, auch mit anderen Leuten zusammen etwas zu erarbeiten. Man sitzt dann im Studio, hat einfach einen schönen Tag, man trinkt auch mal ein Fläschchen Bier zusammen, man arbeitet an einer gemeinsamen Sache. Wenn man etwas zusammen macht, dann kommt beim Endprodukt auch ein ganz anderes Feeling auf, und genau das mag ich halt, Leute auch an den eigenen Sachen teilhaben zu lassen.

The-Pit.de: Ist auf der Albumversion auch das Gastsolo von Christof Leim (Sinner/ The New Black) dabei?

Celli: Auf der Albumversion ist der Christof Leim nicht vertreten, auf der Albumversion ist aber auch der Tom nicht mehr vertreten. Tom ist nur bei der Videoversion dabei. Wir haben das so gemacht, weil es einfach noch immer etwas besonderes sein soll. „Rollin’“ war unser erstes Video, welches wir gedreht haben, Tom hatte sich bereit erklärt, das zu machen. Die Vorstellung ist einfach: Wenn aus der Band mehr werden solle, dann haben wir auch etwas für eine Special Edition. So ist auch der Sound der CD ganz anders geworden als der, den „Rollin’“ eigentlich selber hat. Der ist etwas schneller gespielt, da stehen wir selber drauf. Eigentlich eine richtige Crossplane-Nummer.

The-Pit.de: Bei „Dirty Woman“ hat sich Sebi von Massendefekt eingebunden. Wie ist diese Zusammenarbeit zustande gekommen?

Celli: Den Sebi haben wir im Pitcher in Düsseldorf kennen gelernt, als wir dort mit einer schwedischen Band gespielt haben. Da hat sich das einfach so ergeben, beim Bierchen abends hat man sich mit den Leuten unterhalten nach dem Motto: Du bist doch ein cooler Typ, hast du nicht Lust, auch mal etwas mitzumachen. Lust hatte er, kein Thema. Das sind auch alles Leute, mit denen wir uns auch auf Anhieb gut verstanden haben.

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