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Blues Pills im Interview (Juli 2014)

Mehr Emotionen, mehr Gefühle!

Besitzt eine unglaubliche Stimmgewalt: Sängerin Elin Larsson

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The-Pit.de: Genauso, wie man kaum fassen kann, dass eine so schlanke Person wie Elin mit solch einer Powerröhre ausgestattet ist. – Ihr habt nach einigen EPs jetzt ein komplettes Album aufgenommen, auf diesem sind allerdings auch etliche Songs vertreten, die bereits auf den EPs zu finden waren. Warum das?

Dorian: Als wir das Album aufnahmen, berieten wir darüber, was die unserer Meinung nach besten Songs waren, und einige davon waren zuvor schon auf den EPs erschienen. In gewisser Weise wollten wir auch diese auf dem Album haben; wir waren nicht ganz glücklich damit, wie sie auf den EPs klangen und so nahmen wir sie neu auf. Allerdings arrangierten wir sie um, damit der Zuhörer zumindest andere Versionen zu hören bekommt. Denn denselben Song noch einmal exakt gleich aufzunehmen, wäre ja auch ziemlich sinnlos. Okay, einige neue Versionen der Stücke, die bereits vor der Full-Length veröffentlicht wurden, mögen ähnlich klingen wie die alten, aber andere wiederum unterscheiden sich doch sehr deutlich von der ursprünglichen Fassung, teilweise sogar mit einem anderen Text und anderen Melodien. Es war auch irgendwie ganz cool, Songs, die wir zum Teil schon zwei Jahre lang immer wieder live gespielt haben, neu aufzunehmen, und während des Aufnahmeprozesses an Ort und Stelle umzuändern. Das gab den Recordings eine sehr spontane und frische Herangehensweise.

The-Pit.de: Und habt ihr die Basis live aufgenommen und dann noch Overdubs draufgepackt oder hat von Anfang an jeder seine Spur(en) aufgenommen und anschließend wurde alles zusammengepackt?

Dorian: Wir haben tatsächlich das meiste live aufgenommen – Schlagzeug, Bass, Gitarre, Gesang – und dann später noch einige Gesangs- und Gitarrenpassagen als Overdubs hinzugefügt.

The-Pit.de: Wie seid ihr eigentlich an den Deal mit Nuclear Blast herangekommen? Immerhin ist dies ein sehr großes Label und ihr seid ja noch nicht so lange am Start.

Dorian: Naja, schon bevor wir bei Blast unterschrieben haben, wussten wir einiges über sie und was für gute Arbeit sie bei Bands, die einen ähnlichen Stil pflegen wie wir – zum Beispiel Graveyard – geleistet haben. Sie sind sehr gut darin, diese Bands zu promoten, und wir waren sehr aufgeregt, als wir in Kontakt mit ihnen traten. Es begann mit einer E-Mail, die wir ihnen schickten und auf die sie schließlich antworteten. Als wir auf Tour in Deutschland waren, unterhielten wir uns mit ihnen und sie machten uns ein Angebot. Wir haben auch andere Labels kontaktiert, aber bei Blast schienen die richtigen Leute zu sein, die unsere Musik verstanden haben und begriffen, in welche Richtung wir wollten. Die Vibes stimmten sofort; wir sind bislang sehr zufrieden, sie machen einen wirklich guten Job.

The-Pit.de: Ich liebe das Coverartwork des Albums, das ist echt wunderschön. Kannst du darüber bitte ein wenig berichten?

Dorian: Es wurde in den späten Sechzigern von der niederländischen Künstlerin Marijke Koger-Dunham angefertigt. Sie lebte lange Zeit in den USA und hat u.a. auch ein Cover für The Incredible String Band gemacht, das wir schon immer sehr schön fanden. Deswegen fragten wir zunächst einen Künstler, ob er uns auch ein Artwork in diesem Stil gestalten könnte, dachten uns dann jedoch, dass Marijke vielleicht noch lebt, fanden übers Internet heraus, dass dies der Fall war und kontaktierten sie schließlich via E-Mail. Sie berichtete uns, dass sie noch Gemälde hätte, die nie veröffentlicht oder als Artwork von Bands der Sechziger verwendet wurden. Also sahen wir uns das Ganze an und wussten sofort, dass eben dieses Bild genau das Richtige für uns war, da es genau den Sound und die Vibes unserer Band widerspiegelte.

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