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Post Rock, Trip Hop, Drone etc.


Autor Nachricht
Verfasst am: 20. 05. 2007 [12:19]
Vrost
Themenersteller
Dabei seit: 30.11.2005
Beiträge: 331
Also was haltet ihr von Post Rock, Trip Hop, Drone und dergleichen? Muss man Drogen einschmeissen um solche Musik geniessen zu koennen? Habt ihr favorisierte Bands? Wuerdet ihr es ueberhaupt als Musik bezeichnen? Was macht diese "Musik" aus?

Ich entdecke in letzter Zeit immer mehr geniale Bands aus der experiementellen Sparte fuer mich. Manes ( www.myspace.com/manes) hat wie ich finde sogar sehr offensichtliche Songstrukturen und weiss mir auch zu gefallen, soweit ich das neue Album kenne. Weitere Favoriten meinerseits lassen sich in den Post Rockern von Red Sparowes ( www.myspace.com/redsparowes) und ISIS ( www.myspace.com/sgnl05), als auch bei den islaendischen Legenden von Sigur Ros ( www.myspace.com/sigurros) finden. Aber auch solch verrueckten Projekte wie Kammerfilmmer Kollektief ( www.myspace.com/kammerflimmerkollektief), welche irgendwas zwischen Dark Jazz, Ambient und Industrial spielen, oder Johann Johannsson ( www.myspace.com/johannjohannsson), der irgendetwas Elektronisch-Ambientes darbietet, schenke ich gerne mal die Aufmerksamkeit . Selbst auf den ersten Blick voellig strukturlosen Drone kann ich etwas abgewinnen, gerade die legendaeren Earth ( www.myspace.com/earthofficial) oder auch Kindertotenlieder (KTL, www.myspace.com/ktlrule), welches ein Nebenprojekt eines Sunn O)))-Musikers ist, gefallen mir mitunter sehr gut. Und auch Trip Hop meets Hip Hop kann mitunter sehr gut sein, siehe Daelek ( www.myspace.com/dalek).

So denn, stuerzt euch in die Diskussion icon_biggrin.gif

[Dieser Beitrag wurde 2mal bearbeitet, zuletzt am 22.05.2007 um 14:15.]

Übe dich in Fantasie, die alte Kunst, gebrauche sie.
Verfasst am: 20. 05. 2007 [15:51]
Zabuza
Dabei seit: 15.09.2006
Beiträge: 103
Ich hab's mir jetzt mal angehört und bin zu dem entschluss gekommen dass ich mich dani anschließe...
also mit musik hat das relativ wenig zu tun... :?

www.last.fm/user/ZabuzaTheDemon
Verfasst am: 20. 05. 2007 [18:56]
Lost Heart
Dabei seit: 24.11.2005
Beiträge: 888
Wie sagte Vitali Klitschko in einem Werbespott mal so schön: "Schwere Kost..."

Also drum reissen würde ich mich für diese Musiksparte nun auch nicht unbedingt. :?

LG,
Lost Heart

range">Das Leben ist eine Baustelle...
Verfasst am: 20. 05. 2007 [19:17]
frank@the-pit.de
Frank Heise
Dabei seit: 12.07.2006
Beiträge: 654
Hallo @ all

Nehmen wir jetzt mal das Beispiel Manes:

Wie Musik definiert wird ist natürlich immer schwierig, siehe hierzu einfach mal bei Wikipedia vorbei. Wenn Du dir dann den Silberling mal komplett angehört hast und zu einem Urteil kommst, wirst Du feststellen das man eigentlich schon über den Punkt des "Instrumente stimmen" hinaus ist. Ich musste mir zwangsläufig die CD auch anhören.

Siehe hier auch Dani`s Review.

Und da sind wir bei einem wichtigen Punkt. Bei The Pit handelt es sich doch um ein Musikmagazin welches sich um Sparten des Rocks, des Gothics und des Metals kümmert. Das einzige was diese Scheibe damit zu tun hat, ist das Manes früher mal Black Metal gespielt haben. Gitarren sind inzwischen nur noch zu geschätzten 5 % im Einsatz. Drums sind noch dabei. Ansonsten Fehlanzeige! Dies ist nur ein Hinweis darauf das die Scheibe nicht in unser Magazin passt. Demzufolge dürften auch die meisten unserer Leser eingestellt sein.


greetz @ all

Frank

Ach ja, für mich hat das auch nichts mit Musik zu tun. Maximal 9 % der Scheibe lassen für mich Soundstrukturen erkennen.

P.S. @ Lost Heart: Neh, Klassik und ähnliche komplexe Sachen mit erkennbaren Strukturen ist schwere Kost, das hier ist gar keine Kost. Computer an, wahllos 1000 Samples und Töne abspielen lassen und einfach ein Teil raus schneiden und fertig ist die Soße.

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 22.05.2007 um 16:13.]

Es ist besser dafür gehasst zu werden, was man ist, als dafür geliebt zu werden, für das was man nicht ist.

"Ich bringe Euch Liebe..."
"Er bringt uns Liebe...."
"...brecht Ihm die Beine"
(The Simpsons)
Verfasst am: 21. 05. 2007 [02:54]
Vrost
Themenersteller
Dabei seit: 30.11.2005
Beiträge: 331
Warum wird eigentlich gleich immer alles persoenlich genommen?! Ich wollte niemanden anprangern irgendwelche Meinungen verurteilen, sondern schlicht und einfach ne kontroverse Diskussionsgrundlage mit dem Zitat bieten.

Und gerade der Kontroversitaet (sowohl des Zitates, als auch meiner Verallgemeinerung) wegen, habe ich auf eine musikbezogene Diskussion gehofft. Niemand hat behauptet, dass man Drogen einschmeissen muss, ich habe das auch als kontroverse Frage formuliert.

Ich habe mein Manes-Urteil auch nur auf diesen Song beschraenkt, das gesamte Album kenne ich (leider) nicht, waere aber des Samplers wegen nicht abgeneigt mir dieses zuzulegen. Weitere Information uebers Internet auf legalem Wege ist leider relativ schwer. Und ich will mich defintiv nicht nur auf Manes beschraenken, das war nur ein Beispiel, weil ich den Absatz in dem Review halt recht interessant fand.

Zur Musikdefintion will keine vorgefertigten Eroerterungen. Ich finde das liegt im Auge des Betrachters. Dani und du empfindet es nicht als Musik. Oben aufgefuehrte Bands finde ich sehr wohl musikalisch. Wie gesagt, was macht Musik fuer euch aus?

Defintiv handelt sich The Pit um ein Mag fuer Rock, Metal und Gothic. Aber wird diese Musik nicht auch gerne als Post Rock bezeichnet, gerade weil Essenz noch vorhanden ist? Mal ein wenig in eine andere Richtung, aber wie passen Scheiben aus den Bereichen Neofolk und normalen Folk in unser Magazin? Weder FolkMetal (!) deckt das ab, noch Gothic, obwohl man argumentieren koennte, dass Neofolk ja irgendwie aus dem Post-Industrial entstanden ist.

Wie gesagt, ich haette auch irgendwo anders im Internet ein Zitat finden koennen, dass ebenjene Meinung widerspiegelt, aber das hier lag halt direkt vor der Nase. Ich will niemanden verurteilen.

PS: Der Beitrag soll an die gesamte Forengemeinschaft gehen, ich haette einfach gerne mal ein paar Meinungen icon_wink.gif

Übe dich in Fantasie, die alte Kunst, gebrauche sie.
Verfasst am: 21. 05. 2007 [05:39]
frank@the-pit.de
Frank Heise
Dabei seit: 12.07.2006
Beiträge: 654
Hallo @ all,

3 bisher ablehnende Meinungen hast Du schon bekommen, Dani`s Meinung dürfte klar sein. Ich bin schon gespannt wie sich unsere anderen Leser zu der Scheibe äußern werden.

greetz @ all

Frank

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 22.05.2007 um 16:16.]

Es ist besser dafür gehasst zu werden, was man ist, als dafür geliebt zu werden, für das was man nicht ist.

"Ich bringe Euch Liebe..."
"Er bringt uns Liebe...."
"...brecht Ihm die Beine"
(The Simpsons)
Verfasst am: 21. 05. 2007 [11:59]
Vrost
Themenersteller
Dabei seit: 30.11.2005
Beiträge: 331
Ich will keine Diskussion ueber die Manes-Scheibe, schon alleine weil ich sie nicht vollstaendig kenne. Ich habe auch nirgends Danis Review be- oder verurteilt.
Was haltet ihr davon, wenn ich das Zitat oben rausnehme und selber ein paar kontroverse Fragen im Rahmen meiner journalistischen Freiheit formuliere?! Fragen, mit denen ich keine Meinung ausdruecke, sondern nur eine Diskussionsgrundlage biete.

Die Frage, ob so etwas auf unsere Seite gehoert, hab ich nicht aufgeworfen, hatte ich auch nicht zur Diskussion gestellt, da mir weitesgehend egal.

Da ich wie ich finde es hier nicht um eine Grundsatzdiskussion geht, sondern eher um, mag ich oder mag ich nicht WEGEN. Und damit will ich mich nicht auf Manes beziehen, sondern auf die Szene wie auch der Titel und die drei einleitenden Fragen (die nur als Grundlage dienen sollten!!!) klarmachen sollten.

Und deinem letzten Satz kann ich insofern zustimmen, dass ich mich ueber weitere Meinungen freue, nicht speziall aber Manes-bezogen.


Und hier nocheinmal ein kleiner Erklaerungsversuch, wie ich diese ART Musik empfinde: Ich mag atmosphaerische Musik, ich habe lieber ein harmonisches Ganzes, als einzelne, herausstechende Songs. Da stoert es mich eben auch nicht, wenn das dann 60 Minuten am Stueck, aber nur ein Song, ist. Fuer die Musik braucht man Aufmerksamkeit, man muss sich voll und ganz auf sie einlassen, obwohl einige Vertreter sicher auch als nicht aufregende Hintergrundmusik taugen wuerden. Im Black Metal zum Beispiel sieht man in den letzten Jahren einen Trend in diese atmosphaerische Richtung, den ich sehr begruesse. Progressivitaet und Avantgardistik finde ich sehr begruessenswert. Ich bin nicht der Meinung, dass Musik unbedingt gefallen muss, wobei ich gefallen hier mit Aesthetik gleichsetze. Musik muss fesseln, und das kann sie auch auf haessliche, strukturlose Weise. Wie gesagt, lasse mich gerne fallen und versuche die kleinen Details in der Musik zu erkennen, die diese Art Musik so besonders fuer mich macht.

Übe dich in Fantasie, die alte Kunst, gebrauche sie.
Verfasst am: 21. 05. 2007 [13:42]
frank@the-pit.de
Frank Heise
Dabei seit: 12.07.2006
Beiträge: 654
Hallo @ all

Schön unf Fair von dir, das du deinen ersten Beitrag überarbeitet hast.

Selbstverständlich habe ich dann meine Beiträge auch dem aktuellen angepasst und überarbeitet.

Daher schreib ich jetzt zu deinem letzten Beitrag auch nichts mehr, damit man sich jetzt wieder dem eigentlichen Thema widmen kann.

greetz @ all

Frank

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 22.05.2007 um 16:19.]

Es ist besser dafür gehasst zu werden, was man ist, als dafür geliebt zu werden, für das was man nicht ist.

"Ich bringe Euch Liebe..."
"Er bringt uns Liebe...."
"...brecht Ihm die Beine"
(The Simpsons)
Verfasst am: 22. 05. 2007 [14:21]
Vrost
Themenersteller
Dabei seit: 30.11.2005
Beiträge: 331
So, habs geaendert. Wenn sich damit alle besser fuehlen, wuerd ich gerne zum Thema zurueckkommen: Experimentelle/progressive/rituelle/verstoerende/strukturlose/atmosphaerische Modernmusik - was haltet ihr davon?

Übe dich in Fantasie, die alte Kunst, gebrauche sie.
Verfasst am: 22. 05. 2007 [23:12]
Lord Peppi
Dabei seit: 23.03.2006
Beiträge: 214
also ich bin persönlich würde von mir behaupten, dass ich wirklich für alles offen bin, deshalb auch für diese Art von Musik, wenngleich ich zugeben muss, dass mich von den bereits genannten lediglich Sigur Ros und Isis interessieren. Ich finde es ist nicht schlimm auch mal unkonventionellere bzw. gar nicht existierende Songstrukturen in die Lieder zu integrieren, wenn es gut gemacht ist. Es gibt aber immer wieder Bands, die nur um möglichst individuell und verstörend zu klingen, grds. zehn Minuten "Krach" - Sample an "Krach" - Sample reihen und diesen dann mit pseudoatmosphärischem Gesang zu untermalen. Das ist nicht nur simpel, sondern schlicht und einfach langweilig.
Verfasst am: 23. 05. 2007 [01:41]
Vrost
Themenersteller
Dabei seit: 30.11.2005
Beiträge: 331
Stimmt, Langeweile ist natuerlich ein Tabu. Andererseits bevorzuge ich Musik, die gaenzlich ohne Vocals auskommt, somit die Atmosphaere auch nicht zerstoeren kann (bei der letzten ISIS find ich den Gesang allerdings ausserordentlich gut gemeistert, gerade im Bezug auf die laut-leise-Dynamik).
Wie siehts denn zum Beispiel mit reinem Noise aus? Also wirklich nur auf Konserve gepresster Krach, nicht mal mit Beat icon_biggrin.gif Wie zum Beispiel Broken Diode: www.myspace.com/brokendiodenoise

Übe dich in Fantasie, die alte Kunst, gebrauche sie.
Verfasst am: 24. 05. 2007 [08:23]
Lord Peppi
Dabei seit: 23.03.2006
Beiträge: 214
nein auf sowas steh ich nicht. Ist mir einfach zu langweilig. Erinnern mich leicht an Weena Morloch, wobei ich beide ungefähr gleich schlecht finde^^. Nichts für ungut, aber überhaupt nicht mein Ding.
Verfasst am: 24. 05. 2007 [17:33]
Vrost
Themenersteller
Dabei seit: 30.11.2005
Beiträge: 331
Aber bei Weena Morloch hat man noch die abstossende Kaschte-Ideologie (Schwachsinn?!) im Hintergrund, was die Musik eher nebensaechlich macht ...

Übe dich in Fantasie, die alte Kunst, gebrauche sie.



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