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Rock Hard Festival 2017

So viele Kandidaten für die Headliner-Positionen gab es schon lange nicht mehr

Einer der ganz großen Namen in der Szene: Behemoth (hier beim With Full Force 2016).

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In der letztjährigen Ausgabe des Rock Hard Festivals konnte Magazin-Herausgeber Holger Stratmann noch während der Event lief die ersten Verpflichtungen für 2017 bekanntgeben: Mit Secrets Of The Moon, D.A.D. und Candlemass hatte man sich gleich drei sowohl namhafte und interessante als auch völlig unterschiedliche Acts angeln können – und die Dänen von D.A.D. gehören ja ohnehin schon quasi zum festen Inventar des Festivals, waren sie doch bereits 2009 und 2013 in Gelsenkirchen am Start. Mit Sicherheit werden sie wieder jede Menge Liebe verbreiten und sich vielleicht etwas ähnlich Cooles einfallen lassen, wie vor vier Jahren das sich um 90 Grad hebende Schlagzeug…

Ob sie dieses Mal auch wieder eine Headlinerposition bekleiden werden? Noch ist dies nicht gewiss, da die Running Order noch nicht bekanntgegeben wurde (die wir jedoch selbstverständlich umgehend weitergeben werden, sobald diese Info verfügbar ist), die Konkurrenz ist allerdings ziemlich stark. Da wären zum einen die mächtigen Opeth, die ebenfalls schon einmal am Rhein-Herne-Kanal gastierten – damals 2009 als Freitagsheadliner. Inzwischen ist die Band bekanntermaßen noch mal ein gutes Stück gewachsen und kommt so möglicherweise wieder am Freitagabend zum Einsatz.

Auch die Polen von Behemoth sind selbstredend eine große Nummer in der Szene und anno 2017 eine der wenigen Death-Metal-Bands im Billing – streng genommen fallen nur noch Asphyx in diese Kategorie, ansonsten lässt man es in puncto extreme Spielarten eher etwas ruhiger angehen: Stand letztes Jahr beispielsweise noch jede Menge Thrash auf dem Speiseplan, gibt es dieses Mal lediglich zwei Kapellen in dieser Kategorie zu verzeichnen: Exodus sind dafür allerdings natürlich eine echte Größe (bei der man sich immer wieder fragt, wieso sie nicht die gleiche Aufmerksamkeit wie die sogenannten „Big Four“ bekommen) und die Hoffnungsträger Dust Bolt aus Bayern. Aus der Black-Metal-Ecke geben sich die erwähnten Secrets Of The Moon (wenngleich sie auf ihrem letzten Output „Sun“ komplett auf extreme Vocals verzichteten) sowie Ketzer die Ehre. Mantar wiederum haben den Exoten-Bonus inne, bestehen sie doch aus nur zwei Mitgliedern, die Gitarre und Schlagzeug spielen, und decken mit ihrem eigenwilligen Sound außerdem gleich mehrere Metalgenres ab.

Am beliebtesten jedoch (und das zeichnet das RHF seit Jahren aus) sind und bleiben die traditionellen Sparten, hier werden sowohl Hard Rock (Robert Pehrssons Humbucker, The Dead Daisies), als auch Siebziger-getränkter Prog/Psychedelic Rock (Blood Ceremony, Blues Pills, The Night Flight Orchestra), sowie klassischer Heavy Metal (Ross The Boss, Night Demon, Dirkschneider) und NWOBHM (Demon) abgedeckt. Für die schmissige, folkige Note sind schließlich Skyclad verantwortlich, die bestimmt kräftig für Party sorgen werden.

Allein schon von den Namen her hat das Rock Hard Festival 2017 also einiges zu bieten: Blues Pills, Opeth, Behemoth, D.A.D., Exodus, Candlemass – allesamt äußerst erlesene, hochkarätige Formationen; und nicht vergessen wollen wir gerade an dieser Stelle auch Fates Warning – für nicht wenige die unterschätzteste Prog-Band, die nie den Erfolg erlangen konnte, den sie verdiente. Meckern, dass das Line-up sich nicht klangvoll genug anhören würde, verbietet sich demnach von vornherein. So viele potentielle Kandidaten für die drei Headliner-Positionen gab es garantiert auch schon lange nicht mehr und Ross The Boss mit einem „klassischen Manowar-Set“ und Udo Dirkschneider mit seiner „Farewell To Accept“-Ankündigung haben noch dazu etwas Besonderes für die Fans vorbereitet. Es sollte also definitiv für jeden etwas dabei sein – wie immer. Wenn jetzt auch wieder das Wetter mitspielt (und die Chancen sind gut, da Pfingsten diesmal ja wieder auf Anfang Juni fällt), steht der nächsten großen Party im Gelsenkirchener Amphitheater nichts im Wege. 

Das gesamte Line-up:

Asphyx
Behemoth
Blood Ceremony
Blues Pills
Candlemass
D.A.D.
Demon
Dirkschneider
Dust Bolt
Exodus
Fates Warning
Ketzer
Mantar
Monument
Night Demon
Opeth
Robert Pehrsson's Humbucker
Ross The Boss
Secrets Of The Moon
Skyclad
The Dead Daisies
The Night Flight Orchestra

Running Order (editiert am 7. April 2017):

Freitag, 2. Juni:
Dust Bolt
Robert Pehrsson's Humbucker
Mantar
The Dead Daisies
Candlemass
Blues Pills

Samstag, 3. Juni:
Night Demon
Ketzer
The Night Flight Orchestra
Skyclad
Asphyx
Exodus
D.A.D.
Behemoth

Sonntag, 4. Juni:
Monument
Blood Ceremony
Secrets Of The Moon
Demon
Ross The Boss
Fates Warning
Dirkschneider
Opeth

Weitere wichtige Informationen:
Ort: Gelsenkirchen, Amphitheater
Preise: Drei-Tages-Ticket: 86,90 Euro (inklusive aller Gebühren), Kombiticket Festival und Camping: 108,40 Euro (inklusive aller Gebühren)

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