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Paganfest 2010

Und so erhebe den Kelch auf jene, die sich aufmachten, um das Mystische zu verbreiten in der Welt
Zum Thema

Das Paganfest ist nahe, schon lange kann man das Fernrohr ein- und die Streitaxt ausmotten. Auch das gute alte, durch zahlreiche siegreiche Schlachten geadelte Methorn findet seinen Platz im Gürtel, der sich lässig an die weiteren paganistischen Devotionalien schmiegt und dort heimisch fühlt. Rock The Nation haben ein fettes Bündel an musikalischer Qualität geschnürt, fertig, um die Schlachtplätze quer durch die europäischen Nationen zu beackern. Namen wie Finntroll, Eluveitie und auch Dornenreich lassen den ganzen Trollen, heidnischen Kriegern und mystischen Magiern die Suppe nicht verbrutzeln. Zur Verstärkung werden aber auch Varg und Arkona mit rasenden Volk-Hymnen auftrumpfen. Bei einigen Special-Shows sitzen Equilibrium und Alestorm mit am Lagerfeuer des Tourbusses.

Und wie heißt es so schön in der Vorankündigung sinngemäß: Das Feuer der Götter möge über dem Horizont lodern…

Um sich auf den ständig aktualisierten Stand zu bringen, bedarf es keines heidnischen Zauberspruchs. Der Besuch der Homepage des Organisators reicht dafür voll und ganz.

Hier alle Dates im deutschsprachigen Raum im Überblick:

19. Februar 2010 Pratteln, Z7
20. Februar 2010 Linz, Posthof
21. Februar 2010 Berlin, Postbahnhof
23. Februar 2010 Hamburg, Markthalle
24. Februar 2010 Saarbrücken, Garage
25. Februar 2010 Nürnberg, Hirsch
26. Februar 2010 München, Backstage
27. Februar 2010 Wien, Gasometer
01. März 2010 Graz, Seifenfabrik                 
03. März 2010 Innsbruck, Hafen
04. März 2010 Frankfurt, Batschkapp
05. März 2010 Leipzig, Hellraiser **
06. März 2010 Stuttgart, LKA Longhorn **                
12. März 2010 Bochum, Ruhrcongress **

(** special show mit Equilibrium und Alestorm

Finntroll

13 Jahre ist es nun her, dass sich einige tapfere Krieger in Finnland zusammenfanden und Finntroll gründeten. War das erste Demo „Rivfader“ noch recht minimalistisch (Somnium an der Gitarre und am Bass, Katla an Gesang und Keyboards, die Drums wurden durch einen Computer eingespielt), so änderte sich die Zusammensetzung und damit der Sound schon ein Jahr später erheblich. Mit von der Partie sind seit 1998 Trollhorn (keys), Tundra (b) und Beast Dominator (dr). Spinefarm Records hatte Finntroll recht schnell auf dem Kompass und veröffentlichte das mit durchweg guten Kritiken überzogene Debüt-Album „Midnattens Widunder“ im Jahre 1999. Die drei überlangen Tracks des Demos wurden für dieses Debüt nochmals neu verwurstet. Zwei Jahre später fand das zweite Album „Jaktens Tid“ erneut hohen Zuspruch bei den Metjüngern, Finntroll machten einen Karrieresprung und wechselten zu Century Media.

Doch düstere Wolken brauten sich über der Band zusammen: Gründungsmitglied Katla musste seinen Dienst als Sänger wegen mehrerer Operationen an den Stimmbändern quittieren. Sein Posten wurde fortan von Tapio ausgefüllt. Der Release der akustischen EP „Visor Om Slutet“ (2003) wurde durch den Tod von Somnium überschattet. Das nächste musikalische Lebenszeichen wurde 2004 mit der EP „Trollhammaren“ (jetzt wieder Spinefarm) gesetzt. Die neue Full-Length-Scheibe „Nattfödd“ konnte trotz der enormen Veränderungen bei der Besetzung auf ganzer Linie überzeugen.

Trollhorn wollte seit 2004 sein Privatleben besser organisieren und seine Konzentration auf Moonsorrow legen. Für Studioaufnahmen steht er weiterhin zur Verfügung, auf Touren wurde und wird er allerdings von Aleksi (Imperanon) ersetzt.

Bandinterne Querelen sorgten für einen weiteren Wechsel am Frontmannposten. 2006 griff Vreth (u.a. Twilight Moon, Carnaticum) sich das Mikrofon und sang das vierte Album „Ur Jordens Djup“ (2007) ein. Nach dem reichlich angefallenen Tourstress zog sich die Band für ein halbes Jahr zurück, um sich in Ruhe auf das Folgealbum konzentrieren zu können.
„Nifelwind“, so der Titel der fünften Langrille, erscheint zum Start des Paganfests am 19. Februar via Century Media.

Eluveitie

Eluveitie aus dem feinen Helvetia gründeten sich 2002 und stellten zu Beginn ein reines Studioprojekt dar. Nachdem die in Eigenregie veröffentlichte Demo-CD „Ven“ sehr gut ankam, wurde aus dem Projekt eine richtige Band. 2004 wurden die EP nochmals in remasterter und veränderter Version von Fear Dark Records neu aufgelegt. Juni 2006 kam das erste komplette Album „Spirit“ auf dem Markt. Anfang 2008 stand dann der Nachfolger „Slania“ beim Plattenhändler. Gegen Ende des Jahres wurde dieser Silberling als Tour-Edition neu aufgelegt, allerdings auch um die „Live At Metalcamp“-CD erweitert. Als Einzel-CD wurde dieses Live-Album in lediglich 500 Einheiten herausgehauen. Einige Korrekturen in der Besetzung wurden vorgenommen, danach folgte im April 2009 die CD „Evocation I – The Arcane Dominion“ (auch mit Bonus-DVD „Live At Summer Breeze 2008“).
Am 19. Februar hieven Nuclear Blast den Nachfolger in die Discographie: „Everything Remains As It Never Was“ wird folglich rechtzeitig zur Tour erscheinen.

Dornenreich

Vor guten 16 Jahren erblickte Dornenreich das Licht der Welt. 1997 erschien das erste Demo-Tape „Mein Flügelschlag“ im Black Metal-Gewand, ebenso die über CCP Records veröffentlichte „Nicht um zu sterben“-CD noch im selben Jahr. Dornenreich entzogen sich immer mehr den stilistischen Grenzen des Black Metals und bauten immer häufiger Rock-, Ambient- und Folkelemente ein. Das zweite Studioalbum erschien ebenfalls bei CCP und hieß „Bitter ist’s dem Tod zu dienen“ (1999). Weitere lyrische Ergüsse folgten zwei Jahre später auf dem Silberling „Her von welken Nächten“ über Prophecy Productions. Die reine Akustik-CD „Hexenwind“ machte den Wechsel bei Dornenreich mehr als deutlich und wurde in der Szene reichlich kontrovers diskutiert. Im Dezember 2006 kam dann die neue CD „Durch den Traum“ auf den Markt, gefolgt durch „In die Lift geritzt“ im Mai 2008. Im Herbst 2009 erschien die erste Dornenreich-DVD „Nachtreisen“, und das nächste Album wird mit dem Namen „Flammentriebe“ gehandelt und soll wieder einen stärkeren metallischen Bezug haben.

Varg

Aus Coburg im gar nicht heidnischen Bayern stammen Varg. Zusammengefunden haben sie sich 2005, ein Jahr später erschien das Ein-Track-Demo „Donareiche“. Ein Deal mit Heiden Klangwerke wurde eingetütet, und 2007 erschien die Debüt-CD „Wolfszeit“. Im Herbst 2008 konnte der Varg-Fan sich die Split-CD „Schildfront“ mit Minas Morgul ins Regal stellen. Während Twilight noch für die DVD „Live am Wolfszeit Festival“ (2008) verantwortlich war, wechselte die Combo zu Nuclear Blast und veröffentlichte ganz frisch die zweite Studio-Scheibe „Blutaar“.

Arkona

Die russischen Arkona werden die Tour eröffnen. Seit 2002 treiben sie ihr heidnisches Unwesen, das erste Ausrufezeichen wurde 2003 mit dem Demo „Russia“ gesetzt. In der Folgezeit veröffentlichten sie fünf Studioalben: „Vozrozhdenie“ (2004), „Lepta (2004), „Vo Slavu Velikim!“ (2005), „Ot Serdtsa K Nebu“ (2007) und „Goi, Rode, Goi“ im Jahre 2009. Die Discographie wird noch mit dem russischen Live-Album in 2006 und der DVD „Night Of Veles“ (2009) gefüllt.

Die deutschen Equilibrium und Schotten von Alestorm ergänzen bei einigen Special Shows das Billing.

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