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Metalfest Winter Edition 2011

….und lasst die Hölle gefrieren

Aktueller Flyer zur Winterausgabe des Metalfest

Zum Thema

In Oberhausen und Gießen prallen das Thrashfest Classics und Hatefest 2011 wie ein Urknall zusammen – insgesamt elf Bands der harten Gangart werden über zwölf Stunden hinweg für einen Death-Black-Thrash-Rausch sorgen.

Metalfest Winter Edition
2. Dezember 2011 Oberhausen, Turbinenhalle
3. Dezember 2011 Gießen, Hessenhallen

Tickets sind an allen bekannten VVK-Stellen verfügbar, der Einlass wird ab 12 Uhr gewährt und die Running Order sieht so aus:

Dawn Of Disease: 13:00-13:30
Azarath: 13:45-14:15
Mortal Sin: 14:30-15:05
Milking The Goatmachine: 15:15-15:50
Heathen: 16:05-16:50
Marduk: 17:10-17:55
Destruction: 18:15-19:00
Triptykon: 19:20-20:15
Sepultura: 20:40-21:50
Kataklysm: 22:15-23:25
Exodus: 23:50-01:00

Die Death Metaller Dawn Of Disease aus Osnabrück bekommen hier die Möglichkeit, ihr erst dieses Jahr veröffentlichtes Debut „Legends Of Brutality“ einem größeren Publikum vorzustellen. Ihr Abstecher zum Turock Open Air 2011 war da schon sehr vielversprechend.

Die polnischen Azarath fahren da schon ein ganz anders Brett auf und stecken tief im Black-Death-Geflecht. Seit 13 Jahren und fünf Full-Length-Alben mit ordentlicher Behemoth-Schlagseite lärmen sie aktuell auf „Blasphemer’s Meldictions“ und bereiten so dem Gehörnten einen infernalischen Musikteppich zur Welteroberung.

Auch wenn die aktuelle Mortal Sin-Scheibe den Titel „Psychology Of Death“ abbekommen hat, so hat der Sound nichts mit verkopft zu tun, sondern die Aussies thrashen sich direkt ins Headbangerherz. Mortal Sin gehören sicherlich zur unterbewerteten Speerspitze der noch immer aufblühenden Thrash-Szene, die zumindest für diese Band schon 1985 begann.

Wo auch immer Milking The Goatmachine ihre Death-Grind-Version ins Volk hämmern, da sind harte Moshpits nicht weit – Ziegenmaske hin oder her, die Goat E Borger sind hart, kompromisslos, lustig und einfach nur geil – Goat-Jünger werden einmal mehr quer durch „Goataragua“ zur „Clockwork Udder“-CD surfen. Wetten?

Es lässt sich ja herrlich darüber streiten, welche Reunion denn nun wichtig oder gelungen ist und welche nicht – Heathen gehören auch heute noch zu den Bands, die zeigen, welch urbändige Kraft nicht nur in ihren Frühwerken wie z.B. „Breaking The Silence“ steckt, sondern dass „The Evolution of Chaos“ im Jahre 2010 wohl zu den besten Thrashalben des Jahres zählte. Dass sie aber auch live ein Feuerwerk par excellence auf die Bühnenbretter stellen, haben sie schon eindrucksvoll auf der Frühjahrstour von Overkill nachgewiesen. 

Das Black-Metal-Abräumkommando Marduk gehört nicht nur zu den provozierendsten Bands aus dem Schwarz-Wurzel-Sektor, sondern auch live zu den energetischsten Hassbrocken überhaupt. Krieg, Tod und Satanismus sind nur einige wenige Begriffe, die auf den mangelnden Kuschelfaktor der Schweden hinweisen – das wird die Panzer Divison Marduk auch in Oberhausen bzw. Gießen nachweisen.

Thrash made in Germany – da gehören Destruction eindeutig in die Top 5 einer jeden Aufzählung. Schmier und Co. haben zwar auch den einen oder anderen Durchhänger geleistet, aber live führen sie trotz schmaler Bühnenbeleuchtung kein Schattendasein und mit „Day Of Reckoning“ konnten sie sich auch folgerichtig hier auf The-Pit.de in die höchsten Punkteränge einreihen.

Böse. Kalt und unglaublich intensiv, das vertonte Böse – die Phalanx des negativen Positivismus ist nur Triptykon zuzuschreiben. Was einst mit Celtic Frost auf den Weg gebracht wurde, findet nun seine intensive Umsetzung. Düster und schwer, aber keineswegs depressiv – Triptykon sind eine hasserfüllte Vertonung des ganzen Erdendrecks und jeden müden Euro wert.

Nicht wenig Kritik hagelte es aus der Old-School-Thrasher-Gemeinde, als feststand, dass Sepultura als Headliner gemunkelt wurden. Mit „Kairos“ gehen Brasiliens Thrasher No. 1 wieder weit zurück zu den eigenen Wurzeln. Einfach hypnotisch, tanzbar, ob im Moshpit oder nur mit den Füßen zuckend – Sepultura haben so viele gute Songs in der Hinterhand, dass sie das Tagesprogramm auch komplett allein gestalten könnten.

Champions League-Death aus Kanada, denn Kataklysm haben sich trotz so mancher herber CD-Kritik in die Fanherzen gewummert und mit technisch kaltem Todesstahl ein musikalisches Monument für Crowdsurfer geschaffen. Ausverkaufte Hütten bei der Neckbreaker’s Ball Tour 2011, kreischende Mädels, entrückte Kerle, wie berauschendes Gift ohne Umwege direkt in alle Hirnlappen-Regionen, Kataklysm schaffen das locker.

„Let there be metal“ – bis aufs Blut, denn Exodus kommen wieder, nachdem sie schon letztes Jahr beim Thrasfest 2010 zu den Gewinnern der Tour gehörten – Rob Dukes ist genau die asige Frontsau, der den Sound der Bay-Area-Thrasher in die Moderne gehievt hat, ohne auch nur ein Quentchen der Bandwurzeln zu vergessen.

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