Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

Gößnitz Open Air 2012

Auch zum 20. gibt es eine bunte Mischung

Pothead mag man zwar nicht als Stimmungskanonen ansehen, trotzdem sind sie eine ausgezeichnete Live-Band

Zum Thema

Das Gößnitz Open Air geht mittlerweile in die 20.Runde und damit feiert eines der familiärsten Festivals sein Jubiläum, zu dem traditionsmäßig eine bunte Mischung von Bands, die fernab des Mainstreams liegen, geladen sind. Die Spannbreite der Musikstile geht von Blues über Pagan-Metal, Punk, Dark-Rock und Mittelalterklängen bis hin zu Hardcore.

Das Open Air geht vom 3. bis 5. Juli über die Bühne und diese steht auch dieses Jahr wieder neben dem Sportplatz auf der Festwiese. Hier ist eine Besonderheit zu erwähnen, die es sonst eher selten gibt: Es erfolgt keine territoriale Trennung zwischen Bühne und Zeltplatz, außerdem kann bequem neben dem Auto campiert werden. Auch wenn die Preise für Nahrungsmittel wie gewohnt niedrig bleiben werden, gibt es auch dieses Jahr keinerlei Reglementierung für das Mitbringen von Speisen und Getränken. Mitgebrachtes Bierchen und Bratwurst im eigenen Liegestuhl genießen und dabei auch noch den Bands zuschauen, ist durchaus möglich, aber angesichts des Line-ups unwahrscheinlich.

Dies sind die bisher bestätigten Bands:

Arkona bieten russischen Folk- und Pagan-Metal, dessen Texte sich größtenteils mit slawischer Geschichte auseinander setzen. Markant für die 2002 gegründete Band sind vor allem die wandelbare Stimme von Sänger Mascha und der Einsatz von traditionellen Instrumenten.

Blacky & Co wurden 1991 gegründet und sind nach vielen Irrungen, Wirrungen und Trennungen nun seit 2008 wieder gemeinsam auf der Bühne zu finden. Die Zwickauer haben sich dem Classic-Metal-Rock verschrieben.

Corvus Corax haben sich seit mittlerweile 23 Jahren den mittelalterlichen Klängen verschrieben. Die Könige der Spielleute bauen nicht nur ihre Instrumente zu großen Teilen selber, sondern suchen auch immer wieder nach neuen Herausforderungen, so zum Beispiel die Symbiose aus Mittelaltermusik und klassischem Orchester auf ihrem Werk „Cantus Buranus“. Auch mit ihrem neuen Album „Sverger“ stoßen die Berliner wieder in eine neue Richtung vor.

Crematory ist eine Gothic-Metal-Band, die im Jahre 1991 gegründet wurde und es mittlerweile auf elf Studioalben bringt. Experimentierten sie zwischenzeitlich auch stärker mit elektronischen Elementen, orientiert man sich mittlerweile wieder an dem früheren Stil.

Crushing Caspars machen ihren Namen zum Programm und zählen zu den Urgesteinen der deutschen Hardcoreszene. Ihre stark mit anderen Stilen kombinierte Mischung nennen sie selbst „Baltic Sea Hardcore“

Deadend In Venice vertritt das Genre Melodic Death Metal. Die Sachsen setzen in ihren Songs sowohl konsequent auf den Einsatz von Growls des Sängers als auch auf die klare Frauenstimme von Annabell.

Dritte Wahl können sich mit den Crushing Caspars ein Wochenendticket teilen, immerhin kommen beide Bands aus Rostock. Außerdem stehen sie ebenso für politische Texte und präsentieren einen geraden deutschsprachigen Punk.

Earthband orientiert sich stark an den Rockgrößen der 60er und 70er Jahre. Typisch für sie sind Prog-Rock-Arrangements, die sich in teils ausufernden Songs wiederfinden.

Freygang sind eine der wichtigsten Untergrundbands der DDR gewesen. Unter dem Motto „Der Blues muss bewaffnet sein“ bleiben sie auch weiterhin eine unangepasste Band.

Granmas Darlehen sind eine Leipziger Formation, die lauten Rock’n’Roll bieten. Mit drei Gitarren, Bass und Schlagzeug gibt es ordentlich was auf die Ohren.
King Kreole kommen ebenfalls aus Leipzig und widmen sich ebenso dem Rock’n’Roll. Allerdings hat man es hier mit einem Trio aus Drums, Gitarre und Kontrabass zu tun.

Kirsche & Co. wurden 1987 gegründet und sind eine Rockband aus Erfurt. Ab und an treten sie auch unter dem Namen Junimond als Rio-Reiser-Gedächtnis-Band auf.

Lord of the Lost versetzen mit ihrem Dark Rock immer größer werdende Heerscharen von jungen Damen in pure Ekstase. 2007 gegründet, haben sich die Hamburger dicht an die Spitze der deutschen Gothic-Szene herangespielt. Man darf auf ihre Entwicklung gespannt sein.

Path Of Destiny vereinen harte Riffs mit symphonischen Bestandteilen. Neben der orchestralen Untermalung und schnellem Schlagzeugspiel fallen ihre speziellen Vocals auf.

Pothead sind die Meister der Nicht-Animation und darin genauso gut wie an ihren Instrumenten. Die tiefgestimmten Gitarren und der wummernde Bass bieten die Grundlage für diese Live-Institution und man darf jetzt schon gespannt sein, ob mehr als „Guten Abend“ gesagt wird.

The Crüxshadows haben den weitesten Anreiseweg. Die Mischung aus elektrischer Violine, Gitarre, Synthesizer und dem Gesang von Rogue bestimmen ihren Stil. Textlich beziehen sich die Amerikaner häufig auf die griechische oder ägyptische Mythologie.

Gößnitz Open Air
3.-5.Juli 2012
Wehrstraße
04693 Gößnitz

Der Preis für das Wochenendticket liegt bei 31 €. Tageskarten für Sonnabend können bis zum 31. Juli hier geordert werden. Wer nur den Bands am Freitag lauschen will, nimmt ein Wochenendeticket und bekommt beim Verlassen des Geländes 9 € erstattet. Karten gibt es hier oder bei allen bekannten Vorverkaufsstellen.

comments powered by Disqus

Wolken mit Gesichtern oder Jesus auf einem Pfannkuchen

Hinzu kommen Borknagar, Wolfheart und Hinayana

Neues Album und Tour im nächsten Jahr

Sieben Alpha-Hein-Mücks

Doomiges Live-Konzert in eine mögliche neue Normalität

Der Erstlingsroman des Musikers kann sich sehen lassen

Werkschau einer der größten und einflussreichsten Rockbands aller Zeiten

Wie mit einer Ex-Freundin

Willkommen in der Husumer Sauna