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German Swordbrothers Festival 2012

…the underground is still alive, vor allem im Pott

Die eigentliche Neuheit, die dahinter steckt, ist sicherlich die Kooperation zwischen dem Swordbrothers Festival und dem Metal City Festival – der eine gibt den Namen, der andere die Location – und schon war aus der Idee, ein Swordbrothers Festival nur mit rein deutscher Beteiligung auf die Beine zu stellen, geboren.

In Lünen nun findet das erste German Swordbrothers Festival statt und neben der recht exklusiven Doomshine-Show kommen auch Old-Scholl-Bands zu(m) Potte, die sonst nur selten bis gar nicht live vorhanden sind – Eternal Reign und Roxxcalibur gehören in diese Kategorie. Dazu passend spielen mit Iron Kobra und Alpha Tiger auch die beiden wohl besten True-Undergroundkapellen auf. Dass Angus gar nicht aus Deutschland kommen, können Fans gerne ignorieren, denn wenn eine aus „Track of Doom“ und „Warriors Of The World“-Show ruft, da können doch Grenzen keine wirkliche Barriere bilden.

The-Pit.de präsentiert

  • German Swordbrothers Festival 2012
  • Lükaz
  • Kurt-Schumacher-Str. 40 – 42
  • 44532 Lünen

Im VVK liegen die Karten bei 12 Euro, an der Abendkasse werden 15 Euro fällig. The-Pit.de empfiehlt, sich dringend die Karten im VVK zu sichern, um sicher zu sein, dieses Event auch wirklich nicht zu verpassen. Einlass ist schon 16 Uhr, der soundtechnische Startschuss fällt um 17 Uhr.

Angus

Bevor hier ein Missverständnis aufkommt – sicherlich, Angus kommen aus dem Nachbarländle Niederlande und es soll keine Eingemeindung stattfinden, sondern die Möglichkeit, diese holländische Traditionskapelle quasi exklusiv abzubekommen war doch einfach zu verlockend. Feuchte Hände, Ohnmachtsgefühle – auch deutsche Fans der Old-School-Fraktion dürften beim Blick in die Vergangenheit gleich die beiden Scheiben „Track Of Doom“ und „Warrior Of The World“ (1986 und 1987) mit verklärtem Blick aus dem Plattenregal fischen. Und genau diese beiden Metal-Happen werden in Lünen auf die Fans einprasseln. Diskussionen über Sinn oder Unsinn diverser Reunionen können gerne hinten angestellt werden – auch wenn die 1983 gegründete Band jetzt schon mehr Lenze auf dem Buckel hat als so mancher anwesende Fan, so werden die maiden-esken Gitarrenwände und die Double-Bass-Kannonaden ihre Wirkung nicht verfehlen – Angus sollen sehen, wie deutsche Pommesgabeln in Euphorie auf und nieder tanzen können. Und vielleicht stibitzt sich auch ein neuer Song in die Setlist.

Roxxcalibur

Viele Old-School-Konzertgänger haben sicherlich schon Roxxcalibur gesehen, auch wenn Roxxcalibur nicht draufsteht – als Backing-Band für Savage Grace, Griffin und einige Beispiele mehr – Schlagzeuger Neudi selbst trommelt sogar bei Manilla Road. Nicht nur hier leben sie ihr Leidenschaft für die frühen Metalspielarten aus, sondern auch unter dem eigenen Banner wird dem NWOBHM gehuldigt und gefrönt, denn nicht umsonst werden die obskursten Bands gecovert, was das Zeug hält. Als Ohrenschmauszeugen stehen da das „NWOBHM For Muthas“ aus dem Jahre 2009 und das aktuelle „Lords Of The NWOBHM“ (von The-Pit.de gleich auch mit 10/ 10 Punkten geadelt). KIT – und HOA-Festivalbesucher dürften eh schon längst im Dunstkreis des Fanseins dabei sein.

Eternal Reign

Seit neun Jahren sind Eternal Reign schon Teil der deutschen Szene und veröffentlichten neben ihrem Debüt „Crimes Of Passion“ (2002) drei Jahre später ihren „Forbidden Path“-Longplayer; danach benötigten sie ganze fünf Jahre, bis sie mit „The Dawn of Reckoning“ wieder auf dem Pfad des Songschreibens zurückgefunden haben. Da die Jungs auch nicht gerade häufig im Pott für Pommesgabel-Alarm sorgen, sollten sich Power Metal-Fans nicht die Chance zur Live-Visitation entgehen lassen – harte Riffs, songdienliche Keys und eine kraftvolle Stimme als Bindeglied sind Argumente genug.

Doomshine

Na, der Name verrät es schon - Doom ist angesagt. Die Ludwigsburger Doomshine gibt es nun auch schon etwas mehr als zehn Jahre, aber wohl nur eine Handvoll Doomjünger werden sich an den seltenen Live-Shows erinnern – dabei sind Vergleiche mit international anerkannten Größen wie Solitude Aeturnus oder Candlemass doch Beweis genug für Qualitätsstahl aus Süddeutschland. Startschuss waren damals die „Shinign In Solitude“-7“ und dann ein Jahr später das Debüt „Thy Kingdom Come“ aus dem Jahr 2004. Machtvoll, majestetisch und schleppend, aber auch langsam, wenn es um Veröffentlichungen geht, denn schlappe sechs Jahre später folgte 2010 das Zweitwerk „The Piper At The Gates Of Doom“, ein doomiges zeitloses Tondokument – Doomshine live sind ein Muss für Swordbrothers.

Alpha Tiger

Mit Sicherheit gehören die aus dem sächsischen Freiberg stammenden Alpha Tiger zur Überraschung der Saison – völlig überzeugende Shows beim Kit im April 2011 und die kurzfristige Einladung zum HOA 2011 sorgten für restlos begeisterte Fans – da wird es doch einmal mehr Zeit, auch in Lünen Kopf zu stehen und die Powerfaust zu den „Man Or Machine“-Songs zu lupfen.

Iron Kobra

„Heavy Metal Generation“ – wohl die Hymne aus dem Iron Kobra-Lager, denn wo und vor wem sie auch immer auftreten, die Fans feiern, jung und alt näheren sich an, die Pommesgabeln rüsten sich für die Metal-Renaissance, die eisernen Schlangen packen ihre Songs auch gerne mal auf Tapes und wenn true noch mit Inhalt gefüllt werden muss, dann doch am besten mit „The Cult Of The Snake“ oder einer amtlichen Portion „Heavy Metal Drunk Machine“ – Headbangpflicht in der ersten Reihe.

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