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2. Sauerländer Metal Meeting

Von The-Pit.de präsentiertes Festival am 24. Oktober 2009
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Zum zweiten Mal schicken sich die Macher an, im tiefsten Sauerland ein amtliches Metal-Festival auf die Beine zu stellen. Gleich schon die erste Auflage war ausverkauft. Im beschaulichen Plettenberg werden sich nun wiederholt einige namhafte Bands der deutschen Szene die Gitarrenkabel in die Hand geben und den Fans alles abverlangen.

Tracer

Die Berliner Tracer spielen Thrash mit einer ordentlichen Oldschool-Kante und gründeten sich im Jahre 2006. Bisher ist eine 3-Track-Demo-CD „Harvest The Seed“ vom Januar 2009 zu verzeichnen. Viel ist über diese junge Combo nicht bekannt, was dann nur bedeuten kann, dieser Band eine Chance zu geben und die Matte fliegen zu lassen. Als Pluspunkt gewertet werden kann sicherlich der Auftritt mit Enforcer. Für Stimmung sind bei Tracer Kevin (git, v), Leo (git), Caspar (b) und Jan Niklas (dr) verantwortlich.

Saintsbleed

Mit eher klassischem Heavy Metal wollen Saintsbleed aus dem baden-württembergischen Schwäbisch Hall die Besucher des Sauerländischen Metal Meetings überzeugen. Schon seit 1999 machen Saintsbleed die Szene unsicher, zwei Veröffentlichungen (4-Track Demo CD „ Twisted Truth“ von 2003 und der erste Full-Length-Silberling „The Mighty Monster“ vom Mai 2009) stehen zu Buche. Sasch (voc), Twain (git), Jens (git), IJ (b) und Mister Pasaric (dr) werden sicherlich alles daran setzen, ihr Material auch sehens- und hörenswert umzusetzen.

Stormage

Die in Plettenberg beheimatete und 2002 gegründete Band Stormage ist dem Power Metal zuzuordnen, amerikanische Einflüsse sind nicht von der Hand zu weisen. Drei Jahre nach ihrer Gründung und zahlreichen schweißtreibenden Proberaumstunden wurde die erste Full-Length-CD „Balance Of Power“ via STF Records herausgebracht. Die zweite CD „Sudden Awakening“ folgte 2007 in Eigenregie, neues Material ist seitdem nicht mehr veröffentlicht worden. Stormage glänzt mit einer konstanten Besetzung  und besteht aus Hugo (git), Dirk (b) und Alberto (dr). Heiko ist für Gitarre und Gesang zuständig.

Custard

Mitten aus dem Pott, genauer gesagt aus Herne, stammt Custard. Schon 1987 gegründet, spielt man Power Metal mit hohem Wiedererkennungswert. 1992 wurde der erste Tonträger „Signa Inferre“ in Eigenregie veröffentlicht, erst 1996 folgte die 4-Track-Demo-CD „God Of Storm“. Drei Jahre später erschien die erste CD über die volle Spielzeit, „Kingdoms Of Your Life“ wurde durch Twin Records einer größeren Käuferschicht zugänglich gemacht. Schon ein Jahr später glänzte dann der Nachfolger „For My King“ (B.O. Records). Personelle Umbesetzungen verzögerten dann das Schreiben neuer Songs, 2005 war es endlich soweit und Custard veröffentlichten ihre dritte Full-Length-CD „Wheels Of Time“ via Mausoleum Records. Das aktuelle Machwerk „Forces Remain“ kommt aus dem Jahre 2008, verantwortlich für den Release waren Dr. Music. Beim Sauerland Metal Meeting werden Olli (voc), Maik (git), Oscar (git), Magga (b) und Chris (dr.) dem Publikum einheizen – bis alle „Gib mir einen Schrei!“ auch umsetzen.

Necronomicon

Die Ursprünge dieser Thrash-Combo reichen schon bis ins Jahr 1983 zurück. Seitdem hat sich personaltechnisch einiges getan, nur Freddy (voc, git) ist von der Gründungsbesetzung noch übrig. Komplettiert wird Necronomicon durch Andi (git), Alex (b) und Klaus (dr).

Erstes Lebenszeichen stellte 1985 das Demotape „Total Rejection“ dar, noch im selben Jahr erschien das zweite Demotape „Blind Destruction“. Nur kurze Zeit später war es möglich, das erste Vinyl der Band zu erstehen. Das „Necronomicon“ betitelte Werk wurde von Gama Records veröffentlicht. Dasselbe Label war auch für die Nachfolger „Apocalyptic Nightmare“ (1987) und „Escalation“ (1988) zuständig. Danach wurde es ruhig um Necronomicon, erst 1992 wurde das Tape „Lucky Strikes“ in Eigenregie als Lebenszeichen den Fans näher gebracht. Zwei Jahre später folgte die CD „Screams“ über D & S Records.

Nach zahlreichen Nackenschlägen tauchte Necronomicon im Jahre 2000 wieder aus der Versenkung auf, die 4-Track-CD „…Possessed Again“ wurde veröffentlicht. Danach dauerte es wiederum einige Zeit, bis 2003 die Promo-CD „Live In Sternen“ wiederum in Eigenregie verteilt wurde. Remedy Records griffen zu und stellten den Silberling „Construction Of Evil“ 2004 in die CD-Regale. Und schon wieder wurde es ruhiger, erst Necronomicon veröffenlichten 2008 ihr aktuelles Werk „Revenge Of The Beast“ via Xtreem Music. Die Vinylauflage dieses Albums wurde im Jahre 2009 nachgereicht.

Grailknights

Einer der Überflieger der letzten Jahre sind die Grailknights, haben sie sich doch durch häufige und witzige Shows eine beachtliche Fanbasis erspielen können. Sachsens Wunstorf, besser bekannt als Grailham-City, ist 2002 Geburtsstätte dieser Death/Power Metal-Band. Alle Bandmitglieder sind für die Vocals verantwortlich, MacDeath (b), Sir Optimus Prime (git), Lord Lightbringer (git) und Duke of Drumington (dr) werden live von Zapf Beauty, Evil Dr. Skull mit Morph The Swarf sowie dem Drachen Urks zu immer neuen Abenteuern herausgefordert, welche nur mit Hilfe des Battlechoirs zu bestehen sind. 2004 erschien direkt die erste Full-Length-CD „Across The Galaxy“, für die weiteren Veröffentlichungen „Return To Castle Grailskull“ (2006) und „Alliance“ (2008) zeichneten sich STF Records verantwortlich. Auch beim Sauerländer Metal Meeting darf man gespannt sein, wie das perfekt musikalisch unterlegte Abenteuer von den Grailknights mit Hilfe der Zuschauer gemeistert wird, damit auch zukünftige Shows dieser empfehlenswerten Combo gesichert sind.

Sacred Steel

Eine der konstantesten Bands der deutschen Szene sind Sacred Steel, veröffentlichen sie doch in schöner Regelmäßigkeit ein Album nach dem anderen, purer epischer Stahl trieft aus jedem CD-Booklet oder der Vinylhüllen. Gerrit (voc) und seine Mitstreiter Jens (git), Jonas (git), Kai (b) sowie Mathias (dr) werden diesem Festival mit enormer Power einen Abschluss verpassen, der sich gewaschen hat.

1996 ging ein Ruck durch die Szene in Ludswigburg, Sacred Steel schickten sich an, dem totgesagten Metal neues Leben einzuhauchen. Schon 1997 erschien die erste CD „Reborn In Steel“ durch Metal Blade (die Langrille kam durch Deathstrike Records 2004 nochmals heraus). Schon ein Jahr später folgte die zweite Ausgabe glühenden Stahls, „Wargods Of Metal“ (Vinyl und CD durch Metal Blade) machte auf sich aufmerksam. Kreativ ging es dann auch schon 2000 mit dem nächsten Machwerk „Bloodlust“ in die dritte Runde, gefolgt vom phantastischen „Slaughter Prophecy“ im Jahre 2002. Für die vierte Scheibe war allerdings Massacre Records verantwortlich. Und wieder dauerte es nur zwei Jahre, da konnten die Fans das mittlerweile fünfte Studioalbum „Iron Blessings“ (2004) in den CD-Schacht einwerfen oder auch auf den Plattenteller auflegen. Ebenfalls 2004 erschien die „Open Wide The Gate“ 7“ mit dem unveröffentlichten Song   „A Curse Upon Your Name“.

2006 avancierte dann zu einem Jahr mit zahlreichen Releases. So wurde die DVD/2-CD „Live Blessings“ dem interessierten Fan zum Kauf angeboten. In die Läden wurde ebenfalls ein spezielles, auf 1000 Exemplaren limitiertes Box-Set der „Hammer Of Destruction“ CD gestellt; nur hier fand man auch die Bonus-CD „Pounding Inferno“. Auf dieser Scheibe waren neben vier brandneuen Tracks auch u.a. Cover Songs von Death, Raven, Nasty Savage und Tankard enthalten. Sacred Steel veröffentlichten diese Scheibe auch als reguläre CD, die Langrille kam erst zwei Jahre später durch Pure Steel Records auf den Markt.

Einen Tag vor dem Sauerländer Metal Meeting kann der Fan die neue Sacred Steel-Scheibe „Carnage Victory“ in das Regal wuchten.

 

Bands unterschiedlicher Couleur sind ein Garant für abwechslungsreichen Hörgenuss, auch der visuelle Aspekt wird sicherlich nicht zu kurz kommen. 15 Euro sind im VVK zu berappen, aber auch die 18 Euro an der Abendkasse sind nicht zu viel für ein hochklassig besetztes Festival in Plettenberg.

So dürfte es einfach sein, sich am Samstag, 24. Oktober 2009, in die Oesterhalle, Oestertalstrasse 53 in 58840 Plettenberg, zu pilgern und einem weiteren engagierten Kleinfestival die notwendige Huldigung darzubringen. Weitere Informationen wie z.B. Ticketkauf stehen auf der Seite der Festivalbetreiber unter www.kuhmetal.de bereit. Der Einlass ist schon ab 15 Uhr, das Festival startet seinen musikalischen Reigen um 16 Uhr.

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