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Superlative und Absurditäten - Teil 8: Maskierte Bands

Eine Reise ins Land der Gesichtslosen

Silberblick: Crimson Glory

Crimson Glory

Mit Lederklamotten, wallenden Lockenmähnen und theatralischem Rocksound samt kraftvollem Tenorgesang hatten Crimson Glory in den 1980ern alles, was man so brauchte, um im Business durchzustarten. Für eine Extradosis Wiedererkennungswert sorgten aber vor allem die silbernen Masken, die die fünf Bandmitglieder in der Öffentlichkeit stets über ihren Gesichtern trugen. Mit der Zeit wurde es den Jungs leider zu warm unter den Dingern, weshalb man erst auf die Phantom-der-Oper-Variante umschwenkte, um schließlich gänzlich unmaskiert weiterzumachen.

Schwer zu sagen, ob es etwas mit der Maskierung zu tun hat, aber wie in den Biografien von Gwar, Slipknot und Mushroomhead spielt sich auch bei Crimson Glory ein tragischer Todesfall eine Rolle: 2009 verstarb Sänger John Patrick „Midnight“ McDonald im Alter von nur 47 Jahren an Leber- und Nierenversagen. Sein Erbe trat knapp ein Jahr später Todd La Torre an, der der Band bis Anfang 2013 seine Stimme lieh.

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