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Superlative und Absurditäten - Teil 8: Maskierte Bands

Eine Reise ins Land der Gesichtslosen

Absoluter Irrsinn, in Gummi gegossen: GWAR

Gwar

Gwar sind der Gummifleisch gewordene feuchte Traum jedes Karikaturisten: Absurde Rüstungen und Masken, augenscheinlich zusammengestellt aus Versatzstücken von Conan, Ben Hur und dem städtischen Schlachthof, dazu eine völlig beknackte „Bandbiografie“ epischen Ausmaßes (in der die Entstehung der Menschheit durch die Paarung der frisch gelandeten „mutant overlords“ mit der tierischen Erdbevölkerung noch eines der glaubhafteren Kapitel darstellt), satirische Texte, die äußerst diplomatisch alles und jeden durch den Dreck ziehen und eine Bühnenshow, in der künstliche Körperflüssigkeiten jeder Art, wilde Schlägereien, Hinrichtungen, Schlachtungen, Vergewaltigungen und was sich sonst noch so an unappetitlichem Gebaren findet eine tragende Rolle spielen. Völlig logisch, dass die Stärke der Monstertruppe stets in ihrer Livepräsenz gesehen wird, auch wenn ihre bisherigen Studiowerke meist durchaus Anerkennung von Kritikerseite einfahren konnten. Vor herben Schicksalsschlägen sind aber offenbar auch außerirdische Mutanten nicht gefeit: Im Oktober 2011 verstarb Gitarrist Cory „Flattus Maximus“ Smoot plötzlich und unerwartet über Nacht im Tourbus.

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