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Superlative und Absurditäten - Teil 8: Maskierte Bands

Eine Reise ins Land der Gesichtslosen

Lordi in aktueller Besetzung

Lordi

Wenn Pyrotechniker in einer Band singen, kommt dabei Rammstein heraus; wenn ein Kiss-fanatischer Maskenbildner Lust auf Hardrock hat, entsteht Lordi. 2006 mischten die finnischen Gummi-Gruftmonster unter Führung ihres langhaarigen und geflügelten Anführers den Eurovision Song Contest auf und sorgten hierzulande für reihenweise Herzanfälle bei Schlagerpublikum und Boulevardjournalisten. In ihrem Heimatland wurde die Band dagegen prompt zum Nationalgut erklärt und landete mit öffentlicher Massen-Karaoke im Guinness Buch der Rekorde. Rovaniemi, die Heimatstadt von Tomi „Mr. Lordi“ Putaansuu, benannte sogar ihr Zentrum in den „Lordi-Platz“ um. Seitdem sind die Monster nicht schlecht im Geschäft und ihrem Maskenimage bisher radikal treu geblieben: Als Drummer Kita unter eigenem Namen und unmaskiert eine Solokarriere starten wollte, musste er die Band verlassen und wurde durch ein neues Trommelbiest ersetzt. Der Drumhocker blieb jedoch nicht lange besetzt: Tonmi Lillmann, alias Otus, ging, wie erstaunlich viele Maskenrocker, viel zu früh: 2012 verstarb er im Alter von nur 38 Jahren. Seinen Platz nahm ein neues Monster mit dem Namen „Mana“ ein.

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