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Superlative und Absurditäten - Teil 8: Maskierte Bands

Eine Reise ins Land der Gesichtslosen

Polarisierend: Slipknot

Nicht immer geht es bei Rock- und Metalbands nur um die Musik: Gerade live können Image und Auftreten ebenso wichtig für Band und Publikum sein, wie tightes Zusammenspiel und gute Songs. Manche Bands wiederum haben ihr Äußeres zur eigenen Kunstform weiterentwickelt und hüllen sich in aufwändige Kostümierungen und Masken um sich auszudrücken oder abzugrenzen. Wir zeigen euch die wichtigsten und skurrilsten Vertreter aus der Zunft der maskierten Musiker – Vorhang auf!

Slipknot

Slipknot sind vielleicht die bekanntesten aller Maskenrocker und in der Metalszene wohl auch die umstrittensten: Als unfreiwillige Speerspitze der vielgeschmähten Nu-Metal-Bewegung hat man es halt ohnehin nicht leicht und theatralische Auftritte mit Overalls und Gummimasken werden von Kritikern immer gern als bewusste Ablenkung vom Wesentlichen, der Musik, ausgelegt. Die hat sich, genau wie das Aussehen der Masken, über die Jahre nicht unwesentlich verändert (Corey Taylor hat zum Beispiel bewiesen, dass er nicht nur schreien, sondern auch ganz hervorragend singen kann) und trotz aller Anfeindungen sind die acht Jungs aus Iowa nach wie vor im Rennen – auch wenn sie über die Jahre so einiges durchgemacht haben: Im Zusammenhang mit dem tragischen Amoklauf von Erfurt im Jahre 2002 wurden die Band und ihre teils recht drastischen Texte zum Sündenbock gemacht und auch sonst entzündete sich an ihrem provokanten Auftreten immer wieder der Zorn selbsternannter Sittenwächter. Der jüngste Schlag ereilte die Truppe im Mai 2010, als Bassist und Gründungsmitglied Paul Gray an einer versehentlichen Medikamentenüberdosis verstarb. Nach einer längeren Trauerphase kehrte die Band 2011 auf die Bühnen zurück.

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