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Superlative und Absurditäten - Teil 5: CD-/Vinyl-Verpackungen

Kaufanreiz, Gimmicks, Klamauk – nur für Sammler?

Postmortem: Constant Hate

Postmortem: Constant Hate (Box, 2008)

Schon seit 25 Jahren arbeiten die Death’n’Roller Postmortem daran zu beweisen, dass auch in der Hauptstadt Metal noch einen hohen Stellenwert hat; hat sich doch in den meisten Köpfen festgesetzt, dass dort mehr die Gothic-Szene boomt. Nun, zwischendurch waren sie wohl auch entmutigt und gönnten sich eine mehrjährige Pause nach der Jahrtausendwende, um dann 2008 mit dem Death-Thrash-Hammer „Constant Hate“ einen fetten Wiedereinstand abzuliefern.

Da liegt es dann doch auch auf der Hand, einfach mal ein bisschen mehr für die Verpackung zu investieren, was hier im vorliegenden Fall auch schnell mit der „Brutz & Brakel“-Schleichwerbung vorgelegt wurde. „Lobotomy“ oder auch „Hate, Kill, Destroy“ – schnell wird klar, dass an der beiliegenden CD nicht viel zu mäkeln ist. Auch hier lag die Box erstmals damals bei der Releaseshow im Berliner Knaack aus – ein total verschwitztes Undergroundmassaker mit u.a. Purgatory, Maggots und Damned Division, wo lediglich der Betonpfeiler direkt vor der Bühne störte.

Die Box selbst aber besteht aus schwarz eingefärbtem Karton und birgt nicht nur stabil eingeklemmt die CD (eingeschweißt im Jewelcase), sondern es sind noch ein War-Anthem-Schlüsselhalsband mit einer Freigetränkkarte und einer zeitlich begrenzten Rabattaktion für Shirts dabei sowie ein Button und ein Sticker. Um das ganze Paket noch abzurunden, wurde es am Veröffentlichungstag auch noch zu einem ermäßigten Kurs an den Fan gebracht – 666 Stück insgesamt gibt es davon.

Brutz & Brakel ist übrigens auch eine Metalkneipe in Berlin-Friedrichhain – ein Besuch sollte für jeden Metaller bei einer Hauptstadt-Stippvisite selbstverständlich sein.

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