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Superlative und Absurditäten - Teil 5: CD-/Vinyl-Verpackungen

Kaufanreiz, Gimmicks, Klamauk – nur für Sammler?

Cripper: Antagonist

Cripper: Antagonist (Box, 2012)

Die Hannoveraner Thrasher Cripper haben raus, wie man sich von Album zu Album einfach nur steigert, da kann einem schon angst und bange werden. Schlechtes haben sie bisher noch nie abgeliefert, nicht auf dem Debüt „Freak Inside“, nicht auf dem Zweitwerk „Devil Reveals“ und erst recht nicht auf der aktuellen Langrille „Antagonist“. Zumindest für den Verfasser dieser Zeilen stand schon im Juni diesen Jahres fest, dass hier ein Anwärter auf die CD des Jahres vorliegt – und so ist es dann auch gekommen. Viele Scheiben, die am Thronnimbus (2000 oder was; Anm. d. Red.) kratzten, diesen aber halt nicht erreichten oder gar überholten.

Aber als wenn die Mucke nicht ausreichen würde, so hockten sich die Kunstdesigner der Truppe schön zusammen und entwarfen nicht nur, sondern bastelten schön in Handarbeit ein schmuckes Boxset aus stabilem, dunkelgrau-anthrazitfarbenem Karton für die Erstauflage, die mit schmalen 100 Einheiten daherkommt und erstmals auf der CD-Release-Show verkauft wurde. Zum Glück hatte nicht jeder der Anwesenden dieses Schmuckstück auf dem Schirm, weswegen einige wenige Restexemplare auch über die Homepage für Interessierte feilgeboten werden konnten.

In der Box selber liegt nicht nur das Digipak, sondern auch ein graues Cripper-Antagonist-Shirt, ein kleines Zertifikat mit handnummerierter laufender Nummer, ein Sticker, Autogrammkarten im Postkartenformat und ein Button, der ebenfalls schön handnummeriert die laufende Boxenziffer anprangert. Tolle Idee im DIY-Verfahren, klasse Umsetzung und nicht nur für Thrashheads geeignet. Ein weiterer Grund, vor der ganzen Band und nicht nur bei Frontfrau Britta auf die Knie zu fallen.

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Von Jahr zu Jahr kommt man einfach immer mehr auf den Boden der Tatsachen