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Superlative und Absurditäten - Teil 5: CD-/Vinyl-Verpackungen

Kaufanreiz, Gimmicks, Klamauk – nur für Sammler?

Queensryche: Operation Live Crime

Queensrÿche: Live Crime (CD-Box inkl. Videotape, 1991)

Wenn man sich die aktuellen Queensrÿche-Themen so vor Augen hält, dann kann einem doch nur schlecht werden. Geoff Tate ist raus, und beide Lager haben augenscheinlich nichts Besseres zu tun, als sich entweder vor den Kadi oder zumindest in den Business-Schmutz zu ziehen. Das aktuelle Album „Dedicated To Chaos“ – schon 2011 prophetisch für das Folgejahr, könnte man meinen – war ja nicht die Offenbarung und glänzte erschreckend belanglos.

Dabei hatten sie natürlich wesentlich erfolgreiche Zeiten, damals noch, als sie spätestens mit der „Operation: Mindcrime“-Studioscheibe alle Register des guten Prog Metals zogen. Die Karrierekurve schnellte förmlich nach oben, zwei Jahre später lieferten sie mit „Empire“ ein weiteres wahres Meisterwerk ab. Klar, die Lefzen der Plattenfirmenbosse sabberten förmlich bei den explodierenden Verkaufszahlen, der Dollarblick musste doch irgendwie zu versilbern sein, zumal die damaligen Touren um 1991 herum einfach der Renner waren. Tausende Fans pilgerten förmlich z. B. im September 1991 zur Dortmunder Westfalenhalle, um Zeugnis von unglaublich reifen Performances zu werden (hach, da werden Erinnerungen wach).

Und tatsächlich, der Erfolg ließ sich versilbern, denn am 28. Oktober 1991 veröffentlichten EMI Music die VHS-Videobox „Operation: Live Crime“. Neben dem knapp 65minütigem Video lag auch die Live-CD bei, dazu noch ein Booklet (inkl. Texten und zahlreichen Bildern) in Form der länglichen Box. Ein schönes Sammlerstück, welches 2001 auch auf DVD wieder veröffentlicht wurde.

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