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Superlative und Absurditäten - Teil 5: CD-/Vinyl-Verpackungen

Kaufanreiz, Gimmicks, Klamauk – nur für Sammler?

Voivod: The Outer Limits

Voivod: The Outer Limits (1993)

Im Zuge der Vorbereitung dieses Specials ließ The-Pit.de-Kollege David N. fallen, dass doch Tool mit ihrer „10.000 Days“-CD und dem Booklet mit 3D-Bildern sowie zugehöriger Brille etwas passendes ablieferten. Aber hey, wenn Tool so etwas können, dann können das doch auch andere, wie hier im Beispiel Voivod, die schon zwölf Jahre zuvor mit „The Outer Limits“ auf dem Veröffentlichungsmarkt auftauchten.

Voivod gehörten schon immer zu den Bands, die gemacht haben, was sie wollten – kein leichter Stoff, ihr „Cyber-Thrash“, der sich so häufig einfach schräg anhörte und anhört und doch immer wieder einfach nur wahre Perlen hervor gebracht hat. Auch auf „The Outer Limits“ experimentierten sie wie bescheuert und haben doch Monstertracks wie das ungewöhnlich eingängige „Fix My Heart“ oder das schräge „The Lost Machine“ hervorgebracht.
Aber auch hier rutscht das Booklet in den Fokus, denn mit der beiliegenden kleinen Papierbrille kann man schön die Eigenheiten des Artworks betrachten – in 3D. Jeder Song wird im Booklet auch mit einem eigenen Bild graphisch passend umgesetzt, natürlich ist auch hier alles in 3D gehalten.

Die Version wurde damals als limitierte Erstpressung via MVA Records veröffentlicht. Bei den weiteren Auflagen kamen zwei leicht verschiedene Coverartworks zum Einsatz. Kurios bei „The Outer Limits“ ist ebenfalls, dass die Bassspuren von Pierre St. Jean eingespielt wurden, der allerdings nie als vollwertiges Bandmitglied geführt wurde. Gitarrist Sänger Snake verließ auch ein Jahr später die Band, um 2002 wieder einzusteigen und dann auf der „Comeback“-Scheibe „Voivod“ von 2003 zu hören zu sein.

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