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Superlative und Absurditäten - Teil 1: TV-Auftritte

Zwischen Ausrastern, Fremdschämen und Playback-Shows

Darkened Nocturn Slaughtercult fühlten sich vom Kultursender Arte falsch dargestellt, glänzten aber auch nicht gerade mit profunden Statements

Darkened Nocturn Slaughtercult

Wenn Black-Metal-Satanisten bei einem bekannten Fernsehsender auftreten, so ist stets zu befürchten, dass das nicht gut ausgehen kann. „Zähe Überredungskünste“ waren laut dem deutsch-französischen Kultursender Arte demnach vonnöten, um Darkened Nocturn Slaughtercult zu einer „Audienz“ zu überreden. Und im Nachhinein wird sich die deutsche Undergroundband denn auch sagen, dass sie sich mal lieber nicht hätte überreden lassen sollen. Schon aus dem Tonfall der Sprecherin und der Wortwahl in dem Bericht wird überdeutlich, dass man die Philosophie der Band und deren Aussagen nicht nur kein bisschen ernst nimmt, sondern lächerlich machen will. Es wird in den lediglich vier Minuten nur an der Oberfläche gekratzt und sich nicht ernsthaft mit der Materie auseinandergesetzt – da ist man von diesem Sender, der doch eigentlich noch einer der wenigen in Deutschland mit einem vernünftigen Programm ist, Besseres gewohnt. Wobei es natürlich auch mehr als grenzwertig ist, was Frontdame Onielar und Gitarrist Velnias von sich geben – von wegen „Wenn ich sage Menschen, dann ist das sehr verachtend“ etc.; dieses elitäre Getue kommt eben auch ziemlich peinlich herüber. Was lernen wir daraus? Zweierlei: Als Undergroundband sollte man lieber einen großen Bogen ums Fernsehen machen, und: Die „Audienz“ hat weder der Band noch Arte etwas gebracht – aber uns Zuschauern schon, denn amüsieren kann man sich immer wieder über diese Perle.

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