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Superlative und Absurditäten - Teil 1: TV-Auftritte

Zwischen Ausrastern, Fremdschämen und Playback-Shows

Jim Morrison ließ sich von der Obrigkeit nicht einschüchtern

The Doors

Der nächste Fall dürfte jeden Hasser amerikanischer Spießigkeit und Prüderie diebisch erfreuen und ist ein Klassiker: Als The Doors 1967 bei der Ed-Sullivan-Show auftraten und ihren Hit „Light My Fire“ zum Besten geben sollten, wurden sie gebeten, doch bitte die Textzeile „girl, we couldn’t get much higher“ zu ändern, da man das Wort „higher“ im Fernsehen nicht sagen dürfe – anscheinend sahen die TV-Bosse da sofort eine Verbindung mit Drogenkonsum. Die Band sagte zu – doch Jim Morrison wäre nicht Jim Morrison, wenn er sich an diese Zensur gehalten hätte. Unverblümt verwendete er das Wort – man ließ sich doch nicht vorschreiben, wie man seine eigenen Kompositionen darzubieten hätte. Heutzutage wäre ein solches Verbot ohnehin unvorstellbar und unglaublich lächerlich, doch in der damaligen Zeit anscheinend nicht ungewöhnlich. In jedem Fall ist es schön, wie Jim Morrison dem Establishment und den Medien damit den Mittelfinger ins Gesicht hielt (es sollte bekanntermaßen nicht das letzte Mal sein) und aufzeigte, dass es mit der Freiheit in der sogenannten „Wiege der Demokratie“ eben doch nicht so weit her war.

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